Beiträge von Maik380

    ...mit all seinen Nachteilen aus beiden Welten der Antriebstechnik: hohe Wartungskosten für die Elektro-Kühlflüssigkeit (schaut mal nach was das bei der Inspektion kostet...) + reguläre Wartung des Verbrenners, sehr komplexe Bauweise (schwer zu reparieren), endliche Haltbarkeit und immense Kosten bei Ersatz der kleinen und enorm belasteten (weil ständig im Vollzyklus betriebenen) E-Batterie, höheres Gewicht, höhere Anschaffungskosten.

    Nur was fürs Leasing oder wenn man weiß dass man den Hybriden nur 2-3 Jahre hält.

    Achtung: das stellt meine Meinung dar, jeder wie er will.

    Dann lieber nehme ich die "Nachteile" die du hier so schön beschrieben hast in kauf, habe aber ein Auto was unterm strich gerade im Stadt und Überlandverkehr deutlich weniger verbraucht und ich NICHT gezwungen bin alle X Kilometer auf die Autobahn zu müssen um den OPF frei zu brennen weil ich gerade mal viel in der Stadt unterwegs war oder Kurzstrecken gefahren bin.


    Am ende ist das auch alles massig Zeit was ich da Investieren muss um so eine Freibrennfahrt machen zu müssen und die Zeit habe ich einfach nicht bzw. will ich sie nicht Investieren, denn Zeit ist für mich Gold wert, vom Mehrverbrauch an Kraftstoff für so eine Freibrennfahrt bei aktuell 2.10€ und mehr für den Liter E10 reden wir mal noch gar.


    Wer das Auto dann immer noch weiter nach dem Fahrprofil bewegt muss auch sehr bald wieder auf die Autobahn um so eine "sinnlos" fahrt machen zu müssen, mit fortlaufenden alter des Fahrzeuges wird das alles auch nicht besser, denn wenn am Anfang die Lampe nach 20 km wieder aus ging werden es später definitiv auch 50 km und mehr werden und irgendwann ist der OPF soweit mit Partikeln bzw. den Rückständen gesättigt das gar nichts mehr verbrannt werden kann, dann wird es richtig teuer weil der OPF getauscht werden muss.


    Also hinkt am ende deine Zeitrechnung auch, denn länger als die Garantie ist würde ich heutzutage KEIN Auto von keinem Hersteller mehr fahren wollen, nach Spätestens 5 Jahren bei Hyundai würde ich daher immer das Auto "austauschen".


    Mein Plug in Hybrid z.b. hat aktuell 194.000 km runter ohne das es überhaupt ein Problem an der "komplizierten" E-Technik gegeben hat ganz im Gegenteil, das ganze System wie es zusammenarbeitet ist absolut überzeugend und fährt sich perfekt, mein nächster Hyundai wird dann zwar kein Plug in Hybrid mehr aber definitiv ein Vollhybrid, da das für mich die beste Lösung aus zwei Welten ist.


    Gruß

    Maik

    Jetzt mal eine "blöde Frage": was macht der Verbrennungsmotor im HEV/ PHEV anders? Der wird doch noch weniger "benutzt", hat der dann nicht noch mehr Probleme mit sich zusetzendem OPF, und braucht der dann nicht noch Freibrennfahrten?

    Ich bin sehr viel in diversen Tucson Gruppen in den Sozialen Netzwerken unterwegs, lese auch hier viel mit und fahre selber auch nicht gerade wenig.


    Die meisten Probleme im Bezug auf den Partikelfilter macht immer noch der Mild-Hybrid, beim normalen HEV oder PHEV ließt man so gut wie nichts das die Fahrzeuge mal zum Freibrennen auf die Autobahn fahren müssen.


    Bei meinem letzten Tucson Diesel den ich nach 5 Jahren mit 300.000 km verkauft habe und meinem jetztigen PHEV der nach über 4 1/2 Jahren 194.000 km runter hat habe ich die Lampe vom Partikelfilter noch nie gesehen oder musste irgend eine Freibrennfahrt machen auch wenn fast nur im Überland und Stadtverkehr unterwegs bin.


    Ich denke bei vielen liegt es schlicht weg an der falschen Nutzung des Fahrzeugs bzw. ist es das falsche Fahrzeug was für so eine Nutzung gekauft wurde das es immer und immer wieder zu solchen "sinnlos Fahrten" auf die Autobahn gehen muss, dann muss man sich am ende auch nicht "beschweren" wenn es bei 2.10€ für den Liter E10 zu solchen Fahrten kommen muss.


    Gruß

    Maik

    So, habe ich gemacht. Nach ca.35 km ging die Kontrollleuchte wieder aus.

    Hin und zurück, also ca. 70 km der Umwelt nicht gerade einen Dienst erwiesen. Und obendrein teures Benzin vergeudet. Ob das dann sehr vernünftig ist, sollte sich Hyundai mal überlegen und vielleicht überarbeiten.

    Trotzdem Danke nochmal für Deine Antwort.

    Dann hättest du dir keinen Mild-Hybrid kaufen kaufen sollen sondern gleiche einen richtigen Hybrid oder Plug in Hybrid.

    Der Hybrid / Plug in Hybrid kostet vielleicht in der Anschaffung etwas mehr damit hättest du dir aber solche sinnlosen Freibrennfahrten sparen können bzw. hättest die Zeit die du da vergeudet hast in andere Dinge besser Investieren können.


    Gruß

    Maik

    Hat sich bei mir auch heute nach 31000 km wieder gemeldet.

    Mal eine Frage: will jetzt, bei den hohen Spritkosten, nicht extra zum Freiblasen 80 km auf die BAB.

    In 14 Tagen fahre ich ein paar Tage in Urlaub. Kann man so lange mit dem Freiblasen damit warten, oder geht dann möglicherweise etwas kaputt?

    Es kommt drauf an was du mit dem Auto bis dahin machst.


    Steht das Auto sollte es überhaupt keine Probleme geben, fährst du so weiter wie bisher wird das Problem schlimmer und irgendwann geht gar nichts mehr bzw. wird es ein teuere reparatur, ich würde die Regenenrationsfahrt definitiv jetzt machen und damit keinesfalls warten.


    80 km müssen es ja nicht sein, das sollte nach 20 - 30 km erledigt sein wenn man es so macht wie es vorgeschrieben ist.


    Gruß

    Maik

    Mein Wunschverbrauch(nicht nur wegen den immensen Benzinpreisen) wäre momentan so 6 Liter.

    Bin am überlegen, ob ich mir nicht den Mazda CX30 mit der 2,5 Litermaschine und 140 PS ohne Turbolader zulegen soll.

    Der Mildhybrid soll 6-6,5 Liter verbrauchen.

    Bei den Verbrauchswerten nach WLTP was die Hersteller ja angeben kannst du immer beim Diesel gut 2 Liter und beim Benziner gut 3 Liter auf 100 km dazu rechnen, dann kommst du auf die Werte die du hier in den Foren häufig liest, alles andere ist Wunschdenken.

    Wenn du also ein Auto suchst was reel 6 Liter auf 100 km verbrauchen soll musst du nach einem Benziner suchen der nach WLTP 3 Liter auf 100 km Verbraucht und da bist du bei jedem Auto was SUV ähnliche Züge hat schon mal definitiv falsch und wenn es ein SUV sein soll dann geht das nicht ohne Elektronische Unterstützung wie einem Vollhybridantrieb.

    Ich bin mit meinem PHEV letztens z.b. 70 km im 'Auto Modus' in 1h und 10 Minuten durch den Harz gefahren und habe dabei knapp 25% Akku gebraucht und bin auf 4.2 Liter auf 100 km gekommen.


    Nach einer kurzen Pause bin ich dann die letzten 60 km in HEV Modus weiter gefahren und war nach knapp 60 Minuten mit 5.8 Liter auf 100 km zu hause angekommen, der Akku wurde dabei 2% geladen.

    Das entspricht ja alles in etwa den Werten die du erreichen willst, das geht aber nicht mit einem 2.5 Liter Saugmotor oder einem reiner Verbrenner mit Turbo bzw. einem Mild-Hybrid, dazu braucht es schon mehr Antriebstechnik als das.


    Gruß

    Maik

    auf 10 % geht er gar nicht runter max 15-14 %

    Das ist leider Falsch, fahre mal zügig auf der Autobahn so das der E-Motor dauerhaft mit zum Verbrenner genutzt wird da stehen dann auch mal schnell nur noch 4 oder 5% Akku im Display.


    Beim normalen fahren auf der Landstraße oder im Stadtverkehr ist das mit den 14 - 15% aber richtig, da geht er nicht drunter.


    Gruß

    Maik

    Mein Start - Stop hat noch nie funktioniert ( ? ) ich vermisse diese Funktion aber auch nicht. Vielleicht sollte ich aber mal schauen warum das nicht arbeitet

    Du fährst ja auch einen Mild-Hybrid mit 48V Technik, das Start/Stop System funktioniert da bei sehr vielen nicht weil die 12V Batterie in sehr vielen Fällen nicht vollständig geladen ist weil z.b. zu viele Kurzstrecke gefahren wird.


    Würdest du deine 12V regelmäßig seperat extern laden würde das alles funktionieren.


    Gruß

    Maik

    Bei meinem Tucson TLE damals habe ich das mit einer Dose Sprühfolie in schwarz gemacht, das ging einfach, schnell und hat 5 Jahre gehalten für nicht mal 15 €.


    Gruß

    Maik