Krise der deutschen Autoindustrie

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    • Krise der deutschen Autoindustrie

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      2,0 CRDI 185 PS, Phantom Black, 25 Jahre, Automatik, Panoramadach

    • Eine Krise besteht für diese Firmen schon wenn der Gewinn rückläufig ist. Die Firmen arbeiten alle noch rentabel.
      Das ist der Fluch der AG.

      Bj.05/2016////2,0 CRDI,Automatik, 185 PS, Thunder grey , EU-Wagen mit deutscher Vollausstattung, Panoramadach, AHK , Hundegitter, hohe Schalenmatten, Eberspächer Standheizung, Motorhaube foliert mit selbstheilender Steinschlagsschutzfolie, Heckschürze foliert in schwarz halbmatt, Schmutzfänger, Ladekantenschutz, Spurverbreiterung 30 mm je Achse, Hartpolitur mit Tiefenglanz, 19 Zoll Premium-Sommer-Felgen gepulvert in schwarz-matt.
    • Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten noch sehr viel von "dieser Krise" hören und lesen.
      Es ist richtig, dass die alle noch rentabel arbeiten = keine Krise im Wortsinne.

      Aber es wäre gut, wenn Deutschland fest an eine echte Krise der betreffenden Konzerne glaubt, denn:

      1. kann man dann wesentlich mehr Verständnis bei Jobkündigungen rechnen. Denn so eine "Krise" ist ja auch ein gutes Moment weiter zu rationalisieren - muss ja dann jeder verstehen.
      2. Tja, wenn die Krise schon so hart ist, dann müssen da wohl Subventionen her. Subventionen für unterlassene Investionen in der Vergangeneheit, die sich nun rächen. Dann aber sind Subventionen nichts anders als die Sozialisierung der negativen Folgen von zuvor überzogener Gewinnmaximierung und dadurch verzocktem Marktanschluss.

      Und die können sich ihrer Subvention sicher sein. VAG ließ 2017 schon mal die Pressevögel los ein Klagelied anzustimmen, das uns beeindrucken sollte, damit wir verstehen, dass die arme VAG aufgrund Diesel-Gate nun dringend Geld vom Steuerzahler brauch.
      Und im ersten Ansatz signalisierte Berlin sogar Subventionswille!
      Die Umfrage dazu war allerdings verheerend und so gabs dann doch nichts. Aber die Subvention für die Entwicklung von E-Fahrzeugen wurde dann gewährt und das haben alle akzeptiert und es spricht auch keiner mehr drüber. Aha - Spielzug verstanden!

      Ob das diesmal vom thumben Theutschen wieder einmal mehr einfach so runtergewügt wird? Ich glaube diesmal ist der Gegenwind etwas stärker, aber letzten Endes heißt es: ach, da kann man halt nix machen - dann fang ich halt Streit mit dem Nachbarn an, um mich abzureagieren. Bildlich gesprochen, aber ich denke, dass man da so versteht.
      Das ist zwar ein völlig blödes Verhalten, weil das Grundübel nicht mal im Ansatz berührt - zieht sich aber dennoch konsequent durch alle Bildungs- und Einkommensschichten so durch.
      Ist mir selber auch schon so durchgegangen. Aber ich arbeite daran mich zu bessern.

      05/ 2019 / Tucson / Deutsches Fahrzeug / 1,6 Premium T-GDI / 177 PS / Allrad / Automatik / Olivine Grey / Weißes Leder / Panodach / ACC

    • Verständnis für Jobkündigungen und Subventionen bei einer selbstgemachten Krise einer Industrie, die den Kunden schon lange aus den Augen verloren hat, die bisher nicht fetter, auch mit allen Mitteln des Betrugs in die eigenen Taschen wirtschaften konnte ? Geht's noch. Was denkst du, warum ich kein deutsches Auto mehr fahre ?
      Die Mitarbeiter dieser Branche sollten nicht nur das Geld und Sonderzahlungen einstecken, sondern im Konzern auch mal den Mund aufmachen. Das Dogma bei V... (mir bekannt durch den Bekanntenkreis) erinnert mich stark an die Zustände in der DDR und die Ergebnisse geben mir Recht.

      Tucson TLE, Bj 2015, Premium, 185PS, Automatik, 4WD, Polarweiß, volle Hütte, außer Panoramadach + AHZV abnehmbar, Model für deutschen Markt

    • @tosch
      Der Thread hat eine Überschrift und der Verursacher dieser Krise einen Namen. Auch wenn weltweit der Absatz schwächelt, sollte die deutsche, hochgelobte Autoindustrie doch Fahrzeuge anbieten können, die begehrenswert sind und im weltweiten Kostenrahmen liegen, am Kunden orientiert. Mittlerweile sieht ja schon ein Mercedes wie ein Toyota aus. Schon allein der inländische Geschmack interessiert doch diese Industrie nicht mehr, nur noch die Brieftasche.

      Tucson TLE, Bj 2015, Premium, 185PS, Automatik, 4WD, Polarweiß, volle Hütte, außer Panoramadach + AHZV abnehmbar, Model für deutschen Markt

    • Natürlich ist es keine Allein-Deutschland-Krise. Aber wir könnten krisenfester sein als wir es sind.
      Preis rauf -Qualität runter wie auch das Produzieren von Auto's, die nur noch beim Leasingkunden funktionieren müssen (mal überspitzt ausgedrückt) - das kommt auch langsam im Bewusstsein der Exportkunden an.
      Damit gerät die wichtigste Bastion ins Wanken - der Nimbus "good german car" und somit das Statussysmbol.
      Gehe ich von mir selbst aus, dann war es genau das was s mir leicht gemacht hat zum ersten mal in meinem langen Autofahrerleben ein nicht-deutsches Fahrzeug zu kaufen.

      05/ 2019 / Tucson / Deutsches Fahrzeug / 1,6 Premium T-GDI / 177 PS / Allrad / Automatik / Olivine Grey / Weißes Leder / Panodach / ACC

    • Olivia schrieb:



      Gehe ich von mir selbst aus, dann war es genau das was s mir leicht gemacht hat zum ersten mal in meinem langen Autofahrerleben ein nicht-deutsches Fahrzeug zu kaufen.
      ging mir doch genau so :)

      hoffe aber nicht jetzt ein Fass aufgemacht zu haben :huh: denke gerade nur an die vielen tausend Menschen, die demnächst ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

      2,0 CRDI 185 PS, Phantom Black, 25 Jahre, Automatik, Panoramadach

    • Müssen sie nicht, im Kleingewerbe verlangt man zeitweisen Lohnverzicht bei wesentlich geringerem Einkommen. Es gibt viele Möglichkeiten. In allen Branchen werden Leute gesucht. Die Treuhand wußte, was man den Menschen zumuten kann. :(

      Tucson TLE, Bj 2015, Premium, 185PS, Automatik, 4WD, Polarweiß, volle Hütte, außer Panoramadach + AHZV abnehmbar, Model für deutschen Markt

    • Oh die deutsche Autoindustrie ist in der Krise weil ihnen "plötzlich" auffällt das zukünftige Entwicklungen, Umweltschutz, Abgaswerte, Antriebstechniken und - entschuldigt die Wortwahl - verarschen von Kunden doch eine Rolle spielen. Sorry aber mein Mitleid hält sich doch sehr in Grenzen.

      Wir leben halt in einer (sozialen) Marktwirtschaft und da gehören so etwas nun mal dazu. Natürlich ist jeder Jobverlust tragisch, sollte vermieden werden und die Leidtragenden sind die Mitarbeiter. Aber so lange Dividenden und Boni für die Entscheider teils wichtiger sind als ein soziales Gewissen, so lange wird sich daran nichts ändern. Milliardengewinne machen und dann jammern wenn man sich verspekuliert hat passt irgendwie nicht zusammen.

      Wie so etwas abläuft konnte man gut in den 80er beim Niedergang von Detroit beobachten. Die US Autoindustrie hatte da auch die Entwicklung verschlafen und sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Folgen davon sind bekannt bzw. wirken noch heute nach.

      Das unseren politischen Entscheider seit vielen Jahren nur noch reagieren und nicht agieren, spielt natürlich auch eine Rolle.

      VG Jim

      Hyundai Tucson 2.0 CRDi EU-Modell (EZ: 07.2016): 6-Gang - 136 PS - Allrad - Phantom Black
      Premium einmal mit allem, bitte. :) + AHK + Pioneer GM-D1004 + Blueskysea B1W Dashcam

    • Nicht nur die Deutsche, sondern die weltweite Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, der Abstieg in der Autoindustrien ist schleichend, über die Folgen wird zwar ansatzweise auf verschiedenen Ebenen diskutiert, welche Ausmaße der Rückgang und die Umstellungen (z. B. E-Autos) insbesondere den Werktätigen in der Autoindustrie in den kommenden Jahren bevor stehen, wird m. E. ganz besusst von der Politik verschwiegen.

      Fakt ist für mich, dass die deutsche Automobilindustrie ihren Höhepunkt längs überschritten hat.

      Derzeitge Produktionsrückgänge zwischen 5 und 7 % bei VW, Daimler und BWM lesen sich erstmal nicht so dramtisch, betrachtet man sich die Zahlen allerdings unter dem Aspekt, dass in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen ihr Geld direkt und indirekt in der Autoindustrie verdienen, bekommen diese Zahlen eine ganz andere negative Aussagekraft.

      Unbestritten hat sich die Deutsche Autoindistrie mit dem Diesel-Skandal einen Teil der Probleme selbst geschaffen, hinzu kommt, dass die EU (und auch andere Länder) immer strengere Vorgaben für Abgaswerte vorgeben, die mit normalen Verbrennungsmotoren nicht mehr eingehalten werden können.

      Der Trend geht immer mehr zu E-Autos, da Autos weiterhin enorm wichtig für unsere Mobilität sind, muss der Übergang geschaffen werden, ob das durch Elektroautos erreicht werden kann?


      Ich möchte hier keine Diskussion über die Effizienz von E-Autos starten, sondern nur die Trends darlegen.


      Sollten sich E-Autos durchsetzen ist die Folge, dass ganze Lieferantensegmente verschwinden, u. a. eigentlich alle Firmen, die derzeit Getriebe und Verbennungsmotoren bauen, was unweigerlich zu umfangreichen Insolvenzen und damit zu massiven Arbeitsplatzverlusten in der Autoindurstrie führen wird.

      Bleiben wir bei den Folgen der ersten Stufe des Wandels in der Autoindustrie, Ende des Verbrennungsmotors.

      Hier gehen die Prognosen davon aus, dass rund 1/6 aller Jobs in Deutschland von der Autoindustrie abhängt, dass würde bedeuten, dass rund 8 Millionen Arbeitsplätze mittelfristig gefährdet sind.

      Hier sind allerdings nicht nur Lieferanten und Herstellern der Autoindustrie betroffen, der Bogen spannt sich viel weiter, auch Jobs in Versicherungen, Behörden, Mautstellen, Chemieunternehmen, Logistik und vielen mehr, wären langfristig betroffen.

      Die möglichen langfristigen Folgen zu erkennen ist zumindest für mich keine "Atomwissenschaft", auch unseren Politikern dürften die Folgen nicht unbekannt sein, einige Politiker reden zwar von Strukturwandel, auch werden inzwischen Milliarden Euro in die Forschung von Akku- und Batterieentwicklungen investiert, darüber, was langfristig an Arbeitsplatzverlusten auf uns zukommen kann, wird allerdings nicht offen ausgesprochen.

      Thema war: "Krise in der Autoindustrie", es mag sein, dass sich der Eine oder Andere hier im Forum mit meinen Beispielen und Zahlen zu diesem Thema nicht konform geht, darum geht es auch gar nicht, Fakt ist, dass unsere Autoindustrie in einer "Krise" steckt.

      Beste Grüße
      status1953

      Hyundai Tucson 2.0 CRDI / Bj. 3/2017 / 185 PS / Automatik / 4 WD / AHK abnehmbar / Premium, Leder usw. Farbe; schwarz
      Hyundai i 20 / Bj. 8 /2014 / Automatik, Schiebedach, heizb. Sitze usw. (Ehefrau)- verkauft!
      Neu ab 13.12.2019 Opel Crossland X, Automatik, Ultimate Edition (Ehefrau)
      BMW 100 K RT Bj. 1990 wenn es mal oben offen sein soll.

    • Eine (?) Krise haben wir tatsächlich, in meinen Augen aber durch Panikmache. Plötzlich liest man überall von Studien, die Welt am Abgrund.
      E Autos die Lösung fürs Klima, wenn man NUR auf Deutschland blickt vielleicht die Lösung. Wohin mit den Akkus nach dem Ende dieser.
      Man weiß heute das daß liebe Vieh durch ablassen seiner "Winde" erheblich zum negativen Klima beiträgt. Der Rohstoff für Batterien wird in anderen Ländern abgebaut und hinterlässt dort riesige Umweltschäden.Die BRD hat im Weltklima gesehen eine Größe von 1%, China, USA und Indien haben zusammen wenn ich mich richtig an den Beitrag im TV erinnere rund 70%. Achja und dann noch unsere Kohle...…..
      In meinen Augen haben Politiker heute einen Großteil Schuld an unserer wirtschaftlichen Situation. Klimaaktivisten haben bei Wahlen eine Stimme und jeder Politiker will heute an der "Macht" bleiben egal wie, ändert man eben seine Meinung Hauptsache Wahlerfolg. Auf einmal verteufeln wir Kraftstoffe wie Diesel und Benzin anstatt diese weiter zu verbessern. Wie schrieb letztens ein Wirtschaftsexperte aus der Schweiz...….er kenne kein Land auf dieser Erde das seine eigene ERFOLGREICHE WIRTSCHAFT so kaputt redet bzw. macht wie Deutschland.
      Da kommt ein Teenager aus Schweden und stellt unsere Wirtschaft infrage, was machen unsere Politiker ……..ein panischer Hühnerhaufen.
      Man könnte noch Stunden darüber schreiben und diskutieren, bringen tuts eh nichts. Wie sagte Dieter Nuhr doch letztens, die Welt ist schon so oft am Abgrund gewesen -Rinderwahnsinn/Vogelgrippe usw usw...…..und wir leben immer (!) noch. Anstatt Friday for Future und Schule schwänzen, IN DIE SCHULE GEHEN lernen und unsere Technik weiter entwickeln. DAS ist und wäre ein sehr guter Beitrag unserer heutigen Jugend FÜR DIE ZUKUNFT. Achja und ich fahre GERNE MEINEN BENZINER und das Geräusch eines V8 z.B. Mustang 5.0 ist in MEINEN Ohren ein wunderbarer Klang !!!!!