Krise der deutschen Autoindustrie

  • Nicht erste und nicht letzte Krise, ich bleib ganz entspannt.

    Tucson Fl Trend T-GDI, DCT, Phantom Black, Deutsch, 19 Zoll Premiumräder,19 Zoll Winterräder, Eibach Spurverbreitung, 15mm vorne, 20mm hinten, Aktuell 18 Tkm

  • Oh die deutsche Autoindustrie ist in der Krise weil ihnen "plötzlich" auffällt das zukünftige Entwicklungen, Umweltschutz, Abgaswerte, Antriebstechniken und - entschuldigt die Wortwahl - verarschen von Kunden doch eine Rolle spielen. Sorry aber mein Mitleid hält sich doch sehr in Grenzen.


    Wir leben halt in einer (sozialen) Marktwirtschaft und da gehören so etwas nun mal dazu. Natürlich ist jeder Jobverlust tragisch, sollte vermieden werden und die Leidtragenden sind die Mitarbeiter. Aber so lange Dividenden und Boni für die Entscheider teils wichtiger sind als ein soziales Gewissen, so lange wird sich daran nichts ändern. Milliardengewinne machen und dann jammern wenn man sich verspekuliert hat passt irgendwie nicht zusammen.


    Wie so etwas abläuft konnte man gut in den 80er beim Niedergang von Detroit beobachten. Die US Autoindustrie hatte da auch die Entwicklung verschlafen und sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Die Folgen davon sind bekannt bzw. wirken noch heute nach.


    Das unseren politischen Entscheider seit vielen Jahren nur noch reagieren und nicht agieren, spielt natürlich auch eine Rolle.


    VG Jim

  • Nicht nur die Deutsche, sondern die weltweite Automobilindustrie steht vor großen Herausforderungen, der Abstieg in der Autoindustrien ist schleichend, über die Folgen wird zwar ansatzweise auf verschiedenen Ebenen diskutiert, welche Ausmaße der Rückgang und die Umstellungen (z. B. E-Autos) insbesondere den Werktätigen in der Autoindustrie in den kommenden Jahren bevor stehen, wird m. E. ganz besusst von der Politik verschwiegen.


    Fakt ist für mich, dass die deutsche Automobilindustrie ihren Höhepunkt längs überschritten hat.


    Derzeitge Produktionsrückgänge zwischen 5 und 7 % bei VW, Daimler und BWM lesen sich erstmal nicht so dramtisch, betrachtet man sich die Zahlen allerdings unter dem Aspekt, dass in Deutschland rund 1,8 Millionen Menschen ihr Geld direkt und indirekt in der Autoindustrie verdienen, bekommen diese Zahlen eine ganz andere negative Aussagekraft.


    Unbestritten hat sich die Deutsche Autoindistrie mit dem Diesel-Skandal einen Teil der Probleme selbst geschaffen, hinzu kommt, dass die EU (und auch andere Länder) immer strengere Vorgaben für Abgaswerte vorgeben, die mit normalen Verbrennungsmotoren nicht mehr eingehalten werden können.


    Der Trend geht immer mehr zu E-Autos, da Autos weiterhin enorm wichtig für unsere Mobilität sind, muss der Übergang geschaffen werden, ob das durch Elektroautos erreicht werden kann?



    Ich möchte hier keine Diskussion über die Effizienz von E-Autos starten, sondern nur die Trends darlegen.



    Sollten sich E-Autos durchsetzen ist die Folge, dass ganze Lieferantensegmente verschwinden, u. a. eigentlich alle Firmen, die derzeit Getriebe und Verbennungsmotoren bauen, was unweigerlich zu umfangreichen Insolvenzen und damit zu massiven Arbeitsplatzverlusten in der Autoindurstrie führen wird.


    Bleiben wir bei den Folgen der ersten Stufe des Wandels in der Autoindustrie, Ende des Verbrennungsmotors.


    Hier gehen die Prognosen davon aus, dass rund 1/6 aller Jobs in Deutschland von der Autoindustrie abhängt, dass würde bedeuten, dass rund 8 Millionen Arbeitsplätze mittelfristig gefährdet sind.


    Hier sind allerdings nicht nur Lieferanten und Herstellern der Autoindustrie betroffen, der Bogen spannt sich viel weiter, auch Jobs in Versicherungen, Behörden, Mautstellen, Chemieunternehmen, Logistik und vielen mehr, wären langfristig betroffen.


    Die möglichen langfristigen Folgen zu erkennen ist zumindest für mich keine "Atomwissenschaft", auch unseren Politikern dürften die Folgen nicht unbekannt sein, einige Politiker reden zwar von Strukturwandel, auch werden inzwischen Milliarden Euro in die Forschung von Akku- und Batterieentwicklungen investiert, darüber, was langfristig an Arbeitsplatzverlusten auf uns zukommen kann, wird allerdings nicht offen ausgesprochen.


    Thema war: "Krise in der Autoindustrie", es mag sein, dass sich der Eine oder Andere hier im Forum mit meinen Beispielen und Zahlen zu diesem Thema nicht konform geht, darum geht es auch gar nicht, Fakt ist, dass unsere Autoindustrie in einer "Krise" steckt.


    Beste Grüße
    status1953

    Hyundai Tucson 2.0 CRDI / Bj. 3/2017 / 185 PS / Automatik / 4 WD / AHK abnehmbar / Premium, Leder usw. Farbe; schwarz
    Hyundai i 20 / Bj. 8 /2014 / Automatik, Schiebedach, heizb. Sitze usw. (Ehefrau)- verkauft!
    Neu ab 13.12.2019 Opel Crossland X, Automatik, Ultimate Edition (Ehefrau)
    BMW 100 K RT Bj. 1990 wenn es mal oben offen sein soll.

  • Da bekomme ich ja gegenüber meinem deutschen Händler als EU-Wagenfahrer echt ein schlechtes Gewissen. :|

  • Eine (?) Krise haben wir tatsächlich, in meinen Augen aber durch Panikmache. Plötzlich liest man überall von Studien, die Welt am Abgrund.
    E Autos die Lösung fürs Klima, wenn man NUR auf Deutschland blickt vielleicht die Lösung. Wohin mit den Akkus nach dem Ende dieser.
    Man weiß heute das daß liebe Vieh durch ablassen seiner "Winde" erheblich zum negativen Klima beiträgt. Der Rohstoff für Batterien wird in anderen Ländern abgebaut und hinterlässt dort riesige Umweltschäden.Die BRD hat im Weltklima gesehen eine Größe von 1%, China, USA und Indien haben zusammen wenn ich mich richtig an den Beitrag im TV erinnere rund 70%. Achja und dann noch unsere Kohle...…..
    In meinen Augen haben Politiker heute einen Großteil Schuld an unserer wirtschaftlichen Situation. Klimaaktivisten haben bei Wahlen eine Stimme und jeder Politiker will heute an der "Macht" bleiben egal wie, ändert man eben seine Meinung Hauptsache Wahlerfolg. Auf einmal verteufeln wir Kraftstoffe wie Diesel und Benzin anstatt diese weiter zu verbessern. Wie schrieb letztens ein Wirtschaftsexperte aus der Schweiz...….er kenne kein Land auf dieser Erde das seine eigene ERFOLGREICHE WIRTSCHAFT so kaputt redet bzw. macht wie Deutschland.
    Da kommt ein Teenager aus Schweden und stellt unsere Wirtschaft infrage, was machen unsere Politiker ……..ein panischer Hühnerhaufen.
    Man könnte noch Stunden darüber schreiben und diskutieren, bringen tuts eh nichts. Wie sagte Dieter Nuhr doch letztens, die Welt ist schon so oft am Abgrund gewesen -Rinderwahnsinn/Vogelgrippe usw usw...…..und wir leben immer (!) noch. Anstatt Friday for Future und Schule schwänzen, IN DIE SCHULE GEHEN lernen und unsere Technik weiter entwickeln. DAS ist und wäre ein sehr guter Beitrag unserer heutigen Jugend FÜR DIE ZUKUNFT. Achja und ich fahre GERNE MEINEN BENZINER und das Geräusch eines V8 z.B. Mustang 5.0 ist in MEINEN Ohren ein wunderbarer Klang !!!!!


  • Klimaaktivisten haben bei Wahlen eine Stimme und jeder Politiker will heute an der "Macht" bleiben egal wie, ändert man eben seine Meinung Hauptsache Wahlerfolg. Auf einmal verteufeln wir Kraftstoffe wie Diesel und Benzin anstatt diese weiter zu verbessern. Wie schrieb letztens ein Wirtschaftsexperte aus der Schweiz...….er kenne kein Land auf dieser Erde das seine eigene ERFOLGREICHE WIRTSCHAFT so kaputt redet bzw. macht wie Deutschland.

    Da aknn ich Dir nur zustimmen, es hat den Anschein das die Machtbessenheit in der Politik am Ende unsere funktionierende Wirtschaft in den Abgrund treibt. Der Wirtschaftsexperte aus dem Schweiz hat es auf den Punkt gebracht, bringt man allerdings die Kriesen der Deutschen Wirtschaft: " Banken, Kohle, Stahl, Chemie, Autoindustrie" - um nur einige anzuführen, auf einen Nenner, muss man sicherlich kein Experte sein um zu erkennen, dass es mittelfristig mit den guten Zeiten vorbei sein wird.

    Hyundai Tucson 2.0 CRDI / Bj. 3/2017 / 185 PS / Automatik / 4 WD / AHK abnehmbar / Premium, Leder usw. Farbe; schwarz
    Hyundai i 20 / Bj. 8 /2014 / Automatik, Schiebedach, heizb. Sitze usw. (Ehefrau)- verkauft!
    Neu ab 13.12.2019 Opel Crossland X, Automatik, Ultimate Edition (Ehefrau)
    BMW 100 K RT Bj. 1990 wenn es mal oben offen sein soll.

  • .......................dass es mittelfristig mit den guten Zeiten vorbei sein wird.

    es werden halt andere Zeiten kommen, ob die schlechter werden, wird sich zeigen. Es gibt kein zurück mehr. Alle Hersteller und Zulieferer stellen derzeit auf Elektromobilität mit Hochdruck um. Der ID3 ist fast fertig, weitere folgen in Kürze.
    Ich finde den Vergleich: heute muss man die Ladestationen suchen und in 10 Jahren die Tankstellen, trifft es fast auf den Punkt.