Beiträge von Tucson-Toni

    Tucson-Toni dann bitte auch mal §8, Abs. (1) AltölV dazu lesen.

    Der Händler (= gewerbsmäßiger Abgeber des Motoröls) muss eine Annahmestelle für Altöle einrichten, und es bis zur Menge des im Einzelfall abgegebenen Öls auch wieder annehmen.

    Der Händler ist Wiederverkäufer, vollkommen egal wieviel er woanders bezieht...

    Wie geschrieben: Es geht um den FachHANDEL, der sich an den Privatverbraucher richtet, nicht um gewerbliche Werkstätten, die das Öl sowieso zwangsläufig entsorgen. Bei den Konditionen zur Entsorgung ist die Autowerkstatt frei. Sie kann es kundenunfreundlich berechnen (erst recht, wenn Manche ihr Öl selbst mitbringen) oder sein lassen. Ich kann es dir deshalb so genau erläutern, weil ich selbst lange Jahre Vertriebler für Schmierstoffe war. Zurücknehmen muß es sowohl Handel wie Werkstatt, Handel muß es kostenlos in gleicher Menge zurücknehmen, Werkstatt darf Entsorgungsgebühr verlangen. Ob es natürlich kundenfreundlich ist, ist eine andere Frage. Kalkulatorisch rechnet man die Entsorgung und Rücknahmelogistik im Verkaufspreis ein, das betrifft Handel wie Werkstatt. Zurückgenommen wird es zwangsläufig von beiden, dem Handel wie auch dem Gewerbebetrieb als Leistungserbringer.

    Ist kein "Service", sondern vorgeschrieben, dass dieselbe Menge Altöl vom Kunden kostenlos zurückgenommen werden muss wie er vorher als Frischöl gekauft hat: §8, Abs. (2), AltölV.

    Das betrifft den Handel. Werkstätten kaufen unterschiedlich ein. Die Einen kaufen das Faß ohne Entsorgung und müssen bei Rückgabe die Altölentsorgung bezahlen, andere kaufen vom Lieferanten wieder inkl. Entsorgung und die Dritten können das Altöl als Rohstoff in 200 Liter-Fässer kostenlos abholen lassen. Kundenorientiert wäre natürlich, bei diesen Preisen Entsorgung gar nicht erst zu berechnen, weil es im Neuölpreis schon lange einberechnet ist.

    Also scheint es wohl keine Rechtsnorm zu geben, durch die die EU die Nutzung von PU als Unterbodenschutz verbietet., wenn Du hier lang und breit von Deiner handwerklichen Erfahrung zu schreibst, ohne auf meine Frage einzugehen. Lassen wir es dabei.

    Ist technisches Verstehen so schwierig?? Gerd, "erkenne dich selbst" und arbeite an der Kompetenz fachlicher Einlassungen.

    Mein Tucson TLE aus Ende 2019 hat noch keinen Rost an der Karosserie. Was KI ausspückt, ist für mich auch nicht maßgeblich. Ich habe es da eher mit Fakten. Dass PU durch die EU verboten wurde, habe ich nicht gefunden.


    Ich will gar nicht bestreiten, dass eine nachträgliche Konservierung gut sein kann, aber die Notwendigkeit aus einem KI-Text abzuleiten, finde ich sehr dürftig.

    Lieber Gerd, die Notwendigkeit schließe ich nicht aus der KI, es war lediglich für dich eine Hilfestellung auf deine Frage, weil die Ursachen der Einsparung nachlesbar vielschichtig sind. Ich war jahrelang Distributor, Industrieberater und Zulieferer für die Automobilindustrie für Sonderschmierstoffe und Konservierung der Fa. OKS Sonderschmierstoffe München, heute Klüber, und konserviere Jahrzehnte mit großem Erfolg meine Fahrzeuge. Insofern kann man nach jetzt über 50 Jahre Fahrzeugerfahrung im jetzigen Rentenalter davon ausgehen, dass man geringfügig Ahnung erworben hat. Du musst es für dich beantworten, was du gerne machen möchtest, für andere soll es eine professionelle Hilfestellung sein. Du wirst vieles Fachspezifisches im Internet nicht finden, dafür gibt es uns Fachleute im Automotivbereich. 😉

    Tucson-Toni Ich habe im Internet keine Informationen zu einem Verbot gelesen. Woher hast Du Deine Information?

    Hier KI:

    Kurz: *Kosten + Gewicht + Produktionstakt + Umweltauflagen*. PU-Beschichtung wie früher bei Mercedes W123 oder VW T3 gibt’s fast nicht mehr.


    *Warum ab Werk nur noch KTL + evtl. Wachs drauf ist:*


    *1. Kosten*

    PU-Beschichtung = Unterbodenschutz "Steinschlagschutz" kostet ab Werk 80-150€ pro Auto in Material + Arbeitszeit.

    Bei 1 Mio Autos/Jahr sind das 100 Mio €. Hyundai/Kia spart das, weil "Rostgarantie 12 Jahre" eh nur Durchrostung abdeckt, nicht Oberflächenrost. KTL reicht dafür.


    *2. Gewicht*

    PU + Bitumen wiegen 15-25kg pro Auto. Bei Flottenverbrauch/EU-CO2 Strafen zählt jedes Kilo. 20kg weniger = 0,1L/100km weniger = Millionenstrafe gespart.


    *3. Produktionstakt*

    PU muss aushärten, braucht Trockenstraße, Roboter, Lüftung. KTL + Wachs kriechen geht in 2 Min durch die Tauchwanne. Beim Tucson NX4 Takt: alle 60 Sekunden ein Auto vom Band. Für PU bräuchte Hyundai 3x so lange Takte.


    *4. Umwelt/Recycling*

    PU + Bitumen sind schwer trennbar beim Recycling. KTL + dünne Wachsschicht verbrennen sauber. EU schiebt wegen Kreislaufwirtschaft. Deshalb auch kein PVC mehr.


    *5. "Nachrüst-Geschäft"*

    Hersteller + Händler verdienen am Nachrüsten. "Unterbodenschutz Paket" für 499€ beim Neuwagenkauf = fast reine Marge. Wenn ab Werk alles drauf wäre, verdienen die nix mehr.


    *Was du am NX4 ab Werk hast:*


    1. *KTL*: Kathodische Tauchlackierung. 20µm dick. Rostschutz ja, aber Steinschlag = sofort durch bis Blech.

    2. *PVC-Nahtabdichtung*: Nur an Schweißnähten. Dicht, aber 0mm Steinschlagschutz.

    3. *Wachs in Hohlräumen*: Ja, aber nur innen.


    Nacktes Blech + KTL siehst du nur an Trägern, Achsteilen, Tankbändern. Genau da wo du jetzt Petec drauf hast.


    *Früher vs Heute:*

    W123: 3mm PU unten drauf, Auto wog 2t. Hielt 30 Jahre.

    Tucson 2026: 0,2mm KTL, Auto wiegt 1,6t. Hält ohne Nachbehandlung 6-8 Jahre bis Rost kommt.


    Dein Weg Petec + Timemax ist genau das was Hyundai ab Werk weglässt. Deshalb hält deiner dann länger als Serie.

    Tucson-Toni Ich habe im Internet keine Informationen zu einem Verbot gelesen. Woher hast Du Deine Information?

    Frühere Fahrzeuge hatten noch vollflächig den UB mit PU versiegelt, das waren halt noch "Autos". Das hat die EU zwischenzeitlich unterbunden, weil PU-beschichtetes Blech schlecht zum Recyclen geht. Deshalb zwischenzeitlich Kunststoffverkleidungen am UB. Fahrzeuge müssen nach aktuellem Standard zu 90% recycelbar sein. Die Infos bekam ich vor einiger Zeit von meiner Autowerkstatt, als ich auf der Hebebühne bemerkte, dass zwischenzeitlich alle Hersteller nur mehr nacktes Blech plus Plastikplatten anbieten. Frag mal deinen "Freundlichen"... 😉

    Hast du Fotos wie das aussieht?

    Was meinst du damit? Alle Fahrzeuge aller Hersteller haben am UB und im Radhaus heutzutage nur mehr Kunststoffteile gegen Steinschlag dran, der Rest ist nur mit grauem Kalttauchlack lackiert, ohne alles. Schau einfach mal unter dein Fahrzeug. Das gehört sich nachbehandelt. Top Langzeiterfahrungen hab ich als Erstauftrag mit Petec-Hohlraumkonservierung (transparent) gemacht, weil die im Gegensatz zu UB-Schutz in alle Blechfalze kriecht. Nach ein bis zwei Wochen hab ich nur die Achsteile noch mit Timemax Unterbodenfett behandelt, speziell die hinteren Achsteile wie auch alle Blechnischen hinter den Hinterrädern, wo Streusalz und Split das Unterbodenblech schnell zum Rosten bringt. Timemax kann man verflüssigt am besten nur mit einem Pinsel aufbringen, anschließend die eingestrichenen Teile nochmals kurz mit einem Heißluftfön zum Laufen bringen. Druckbecherpistole im herkömmlichen Sinn funktioniert bei Timemax leider nicht, weil es thixotrop ist und mit etwa 180-220 bar airless lt. Timemax verarbeitet gehört. Am Vorderbau unter dem Motorschutz und hinter dem Radhausschutz reicht Petec, weil dort eh kein Steinschlag, bestenfalls Salznebel hinkommt. Wichtig: Wer mal mit Fett begonnen hat, wie z.B. Petec, kann anschließend nur wieder mit Fettprodukte, wie Sanders oder Timemax arbeiten, UB-Schutz auf Wachsbasis hält nicht mehr auf Fett, umgekehrt schon. Nur versiegelt Wachs eben als Erstauftrag nie die Falze, deshalb Petec oder gleichartige Produkte. Meine Vorfahrzeuge waren ein 17 Jahre alter Dacia Sandero, aktuell als Zweitwagen ein 14 Jahre alter Dacia Lodgy Diesel. Beide am UB bis heute inkl. Achsteile absolut rostfrei unter jedesmal großem Lob beim TÜV.... Nach dem Kauf sofort versiegeln lohnt sich auf Dauer.

    Ich fahre ja nun seit ca. 2 Monaten den Tucson NX4 150 PS. Davor hatte ich den Honda HRV Hybrid. Meine Frau fährt einen Honda civic. So eine schlechte Verkehrsschilderkennung wie der Hyundai hatte ich noch nicht erlebt. Ich bezweifle dass es bei Hyundai überhaupt eine Kameraerkennung gibt. Der Zugriff auf die Daten kommen wohl vom Navi. Zwischender Erkennung von Hyundai und Honda liegen welten.

    Ich denke auch, dass das Navi Priorität hat, weil auf Straßen, wo täglich bis zu 8.000 Fahrzeuge ins Nachbarland fahren, immer 60 angezeigt wird, obwohl es diese Höchstgeschwindigkeit dort schon seit Jahren nicht mehr gibt. Oder "Vorsicht Kinder" mitten in der Prairie auf der Landstraße angezeigt wird, wo es überhaupt kein Verkehrsschild gibt. Die Navigation an sich war bisher ok, aber die angezeigten Verkehrszeichen mangelhaft. In unserem anderen Fahrzeug haben wir Garmin und zu 99% stimmen immer die Angaben und dies völlig ohne "Verkehrszeichenkennung".

    Der Übeltäter wurde gefunden. Mein 1 Monate altes Neufahrzeug hat zwar über BlueLink die aktuelle Navisoftware aufgespielt, nicht aber die Systemsoftware. Die vorhandene alte ist die Version xxx251118, also November 2025, die Neue gibt es seit Februar 26. Verbesserungen soll neben der Behebung einiger Bugs auch die Verkehrszeichenerkennung sein. Nächste Woche spielt mir Hyundai die aktuelle Systemsoftware auf. Insofern war meine "Erwartungshaltung" nicht ganz so falsch... 😁 Wer also "Ungereimtheiten" wahrnimmt, mal nachsehen, was im Hintergrund läuft...