Beiträge von Tucson-Toni

    Schau mal bei autonotrad nach. Du brauchst dazu noch Muttern mit Kegelbund, die nach hinten offen sind. Gibts bei eBay. Honda hat dazu leider nichts im Programm. Hyundai hat dazu zwar ein Gewinde im Reserveradraum, aber kein Notrad im Programm. Wahrscheinlich könnte auch von der Höhe her ein normales Winterrad taugen, aber wenn du schon mal die schweren Reifen gewechselt hast, merkst du, dass es mit einem regulären Rad gewichtsmäßig ein mühseliges Unterfangen sein wird. Wahrscheinlich ein Grund, warum bei SUVs nur mehr ein Notset mit angeboten wird. Zudem hast du über ein Notrad noch genug Platz für einen Wagenheber plus das regulär beigefügte Notset zum Reifenaufpumpen, falls das noch ginge. Also doppelte Sicherheit.

    Der NX4, zumindest meiner als "Select" hat am Unterboden keine Stecker, wo man die Kabel nur anzustecken braucht. Insofern muß an einer Gummikappe hinter der Stoßstange nach oben durchgegangen und komplett verkabelt werden. Ohne Hyundai Stromlaufplan würde ich das einer Fachwerkstatt übergeben.

    So schaut es leider aus.


    Die Deutschen verkommen langsam zu einem Volk, wo die Angst vor dem Neuen und dem Unbekannten über allem sitzt. Ewig nur am Rummeckern und gefühlt am Althergebrachten hängend.

    Oft ist das "Alte" nicht unbedingt das Schlechtere, z.B. Lebensdauer der Fahrzeuge oder genereller Konsumgüter, Verarbeitung uvm. Wie lange lief ein Benziner früher und wie lange läuft er heute noch? Nachhaltig ist das nicht, wenn ein Fahrzeug heutzutage auf 10 Jahre ausgelegt ist und was den Umweltgedanken anbelangt: China und Indien sind mit über 75% am CO2-Anteil beteiligt, während D im unteren einstelligen Bereich liegt. Und das hat nichts mit "Angst vor Neuem" zu tun. In unserer Stadt waren wir zusammen mit der Ortsbank 1985 die ersten, die einen Computer im Betrieb hatten. Vielleicht einfach nur mit etwas Vergleich und Abwägung das Leben beteachten, was manchen "Jungen" fehlt, weil sie unreflektiert sofort auf jeden Zug aufspringen, den man ihnen vorsetzt. 😉

    Dänemark, Schweden und die Niederlande sind sehr reiche Länder. In Deutschland halten sich die üblichen Stammtischparolen am Längsten. Wir geraten offensichtlich mit unserer schwierigen Denkweise gegenüber Neuem immer mehr ins Hintertreffen.


    Unabhängig davon werden in allen Ländern die gleichen Fahrzeuge eingesetzt. Mir ist nicht bekannt, dass es in anderen Ländern mehr Motorschäden als bei uns gibt.

    Ich hab geschrieben "oder viel Landwirtschaft betreiben", also richtig lesen und von Motorschäden steht dort eigentlich auch nichts... 😉 Dänemark hatte bereits 1978 schon LPG an den Tankstellen, da kannte man es bei uns noch gar nicht.

    Nachdem die EU verboten hat, wegen Recyclingfreundlichkeit den Unterboden mit PU zu beschichten, schrauben die Autohersteller an steinschlaggefährdeten Stellen nur mehr Kunststoffplatten an den Unterboden. Darunter, der Rest wie auch sämtliche Achsteile ist nur grundiert (80 my Kalttauchlack) und wenn überhaupt in homöopathischen(!!) Dosen mit Wachs eingenebelt. Das gammelt spätestens nach 2-3 Jahre, besonders unter den Kunststoffplatten, wo es im Winter Salzwasser durchzieht aber kein Hochdruckreiniger mehr reinkommt. Wer also sein Fahrzeug auf Langlebigkeit trimmen möchte, unbedingt die Teile demontieren und mit Schutzwachs nachkonservieren, ist das Fahrzeug schon rostig, mit FluidFilm. Letzteres auf keinen Fall die ersten Jahre beim Neufahrzeug verwenden, es enthält Lanolin und kann die aufgespritzten PU-Nahtabdichtungen aufweichen. Frühestens ab 3 Jahre Fahrzeugalter verwenden. Wichtig wenn man anfängt: Wer sich mal für Fett entschieden hat, wie Timemax, FluidFilm oder Mike Sander, dort hält später kein Wachs mehr, hart auf weich geht nicht mehr, umgedreht schon. Dies nur als Tipp! PS: Ich komme übrigens u.a. langjährig aus der Schmierstoff- und Konservierungsbranche, dies nur am Rande...😉

    Ist interessant. Je ärmer die Länder oder je mehr Landwirtschaft sie haben, desto mehr Bioanteil ist drin. Ist ja auch nachvollziehbar. Mit Bioanteil gestreckt braucht man weniger Rohöl zu kaufen. Im Zuge modernster Motoren und Abgasreinigungsanlagen dürfte dabei der oft propagierte Gewinn für die Umwelt eher im Promillebereich liegen, wenn überhaupt, nachdem der Verbrauch wiederum etwas höher ausfällt.