Beiträge von Tucson-Toni

    Seit 1,5 Jahren und inzwischen 29500km nichts unbeunruhigendes.

    Anfangs war die Tankklappe nicht bündig. Wurde bei der ersten Inspektion gerichtet.

    Letztes Jahr im Spätsommer meckerte der Kollisionswarner, dass seine Sicht behindert sei. Die Werkstatt stellte fest, dass sich in der Scheibe, direkt vor der Kamera ein Schlier gebildet hatte. Die Scheibe wurde auf Garantie getauscht.

    Nichts Unbeunruhigendes würde mir Sorgen machen.... 😁 Aber danke, wurde verstanden... 😁😉

    Für den NX4e Tucson 2024-2026 ccNC gibt’s ein paar OBD-Dongles die wirklich gut laufen. Kommt drauf an was du machen willst:


    1. Wenn’s nur um Service/Bremsen + Fehler lesen geht:


    OBDLink CX + CarScanner App

    Dongle: OBDLink CX, ∼50€. Bluetooth LE, sehr schnell, geht nie in Sleep.

    App: CarScanner Pro, ∼5€ einmalig. Hat NX4e-Profil mit allen Hyundai-spezifischen Steuergeräten.

    Kann: Fehlerspeicher aller Steuergeräte, Service-Intervalle zurücksetzen, Bremsen hinten in Wartungsstellung fahren, Batterie registrieren, DPF-Werte, Ölalterung.

    Grund: Beste Kombi für Hyundai/Kia. NX4e wird voll unterstützt.


    Alternative billiger: Vgate vLinker FD + CarScanner

    ∼25€, fast genauso gut. Für Bremsen + Service reicht das dicke.


    2. Wenn du Hyundai-spezifisch tief rein willst:


    GDS Mobile + VCI

    Gibt’s nur als Clone aus China ∼200€. Kann mehr als CarScanner, z.B. Codierungen.

    ABER: Für OS-Updates bringt’s dir nix, Hyundai-Server blockt. Und Garantie-Risiko.

    Lohnt sich nur wenn du viel schraubst.


    3. Was NICHT gut läuft beim NX4e:

    ELM327 China-Dongles für 5€ von Amazon. Die sind zu langsam + NX4e hat CAN-FD Bus. Die können oft nicht mal alle Steuergeräte lesen.


    Wichtig für NX4e 2026:

    CAN-FD nötig: NX4e ab 2024 hat CAN-FD. Brauchst Dongle der das kann. OBDLink CX und vLinker FD können’s. Normale ELM327 nicht.

    Bremsen hinten: Geht mit CarScanner > Service-Funktionen > EPB > Wartungsmodus. Auto muss an sein, Fuß auf Bremse.

    OS-Updates: Wie besprochen - geht damit nicht. Nur Fehler + Service.


    Meine Empfehlung für dich:

    Hol dir OBDLink CX + CarScanner Pro. Kostet 55€ zusammen, läuft stabil, und du kannst Bremsen + Service selbst machen. Für OS-Update wartest du eh auf OTA/Werkstatt.

    Da durch die Direkteinspritzung die Ventile nicht mehr umströmt werden kann es durch Öldämpfe an den Ventilen leichter zur Verkokung kommen. Effekt: Geringere Lebensdauer und Leistungseinbußen des Motors. Dagegen würde ein "Catch Can" helfen, der noch vor den Ventilen den Ölnebel abfängt. Hat jemand von euch schon so etwas einbauen lassen?

    Back to the roots...Wartungskosten. Dass Entsorgungsgebühren überall berechnet werden, dürfte eigentlich jedem klar sein, der auch Müllgebühren, Abwassergebühren und was auch immer bezahlt.

    Hat denn jemand z.B. auch im benachbarten Ausland, z.B. Tschechien oder Polen seinen Tucson beim Service gehabt?

    Das musst du mir bitte mal erklären, warum die Werkstatt, wenn sie Frischöl verkauft, Entsorgungsgebühren fürs Altöl verlangen darf... sie ist in dem Moment doch Händler (gewerblicher Wiederverkäufer) :/

    Der Werkstatt entstehen doch keine Entsorgungskosten ggü. dem Großhandel sofern die Menge Frischöl : Altöl das Verhältnis 1:1 ist, der Großhandel muss es seinerseits doch kostenlos zurücknehmen. Das ist doch im Frischölpreis einkalkuliert...

    Wenn man kein Frischöl kauft (= es zum Ölwechsel selbst mitbringt) habe ich Verständnis für Entsorgungskosten des Altöls, sonst nicht.

    Es ist ja auch nicht so dass die Werkstatt das Öl zum EK verkauft.

    Die Rücknahmeverordnung betrifft den Einzelhandel zum Verbraucher. Eine Autowerkstatt ist aber Servicepartner und im Rahmen einer Inspektion ein gewerbetreibender Dienstleister (Handwerksbetrieb) und kein Einzelhändler, das sind 2 Paar Schuhe. Durch die Rücknahmeverordnung im Handel will man vermeiden, dass der Käufer seinen Kanister Altöl nicht in der freien Prärie entsorgt. Der Einkauf von Servicematerial von Werkstätten ist etwas völlig anderes und da ist jeder Werkstattinhaber in seiner Kalkulation frei. Insofern, wenn er kundenunfreundlich ist, kann er auch die Entsorgung berechnen, das steht ihm völlig frei. Gegenüber seiner Bezugsquelle entstehen ihm natürlich keine Kosten, aber sehrwohl gegenüber dem Abholer, also Entsorger für sein Altöl. Auch der Handel gibt sein Öl nicht mehr an die Raffinerie zurück, sondern das kommt zum Entsorger, nur dort sind die Entsorgungskosten eben schon im Kaufpreis beinhaltet. Das gleiche Thema hast du ja zwischenzeitlich auch bei Reifenneukauf. Für die Entsorgung deiner alten Reifen musst du pro Reifen bezahlen, wenn sie dir neue Reifen aufziehen.

    Wenn an dem beschriebenen Knick der Lack noch in Ordnung ist, geh zum Dellendrücker, die können das im Gegensatz zu Smart-Repair-Leute, die immer gleich spachteln und infolgedessen Lackieren müssen. Für den Rest in Kugelschreiberspitzengröße Lackstift. Ich hatte in einem anderen Fahrzeug an einer Kante eine saftige Delle durch vermutlich eine SUV-Türe, Lackierer wollte spachteln und lackieren, ein Dellendrücker, der hauptberuflich bei BMW gearbeitet hat, hat das ohne Lackschaden in 20 Minuten blitzsauber hinbekommen. Wenn der Lack dort weg ist, würde ich zuerst mit einem Dellendrücker sprechen, für Smart-Repair kannst dich dann, ohne dass dann noch gespachtelt werden muß, immer noch entscheiden.

    Tucson-Toni dann bitte auch mal §8, Abs. (1) AltölV dazu lesen.

    Der Händler (= gewerbsmäßiger Abgeber des Motoröls) muss eine Annahmestelle für Altöle einrichten, und es bis zur Menge des im Einzelfall abgegebenen Öls auch wieder annehmen.

    Der Händler ist Wiederverkäufer, vollkommen egal wieviel er woanders bezieht...

    Wie geschrieben: Es geht um den FachHANDEL, der sich an den Privatverbraucher richtet, nicht um gewerbliche Werkstätten, die das Öl sowieso zwangsläufig entsorgen. Bei den Konditionen zur Entsorgung ist die Autowerkstatt frei. Sie kann es kundenunfreundlich berechnen (erst recht, wenn Manche ihr Öl selbst mitbringen) oder sein lassen. Ich kann es dir deshalb so genau erläutern, weil ich selbst lange Jahre Vertriebler für Schmierstoffe war. Zurücknehmen muß es sowohl Handel wie Werkstatt, Handel muß es kostenlos in gleicher Menge zurücknehmen, Werkstatt darf Entsorgungsgebühr verlangen. Ob es natürlich kundenfreundlich ist, ist eine andere Frage. Kalkulatorisch rechnet man die Entsorgung und Rücknahmelogistik im Verkaufspreis ein, das betrifft Handel wie Werkstatt. Zurückgenommen wird es zwangsläufig von beiden, dem Handel wie auch dem Gewerbebetrieb als Leistungserbringer.

    Ist kein "Service", sondern vorgeschrieben, dass dieselbe Menge Altöl vom Kunden kostenlos zurückgenommen werden muss wie er vorher als Frischöl gekauft hat: §8, Abs. (2), AltölV.

    Das betrifft den Handel. Werkstätten kaufen unterschiedlich ein. Die Einen kaufen das Faß ohne Entsorgung und müssen bei Rückgabe die Altölentsorgung bezahlen, andere kaufen vom Lieferanten wieder inkl. Entsorgung und die Dritten können das Altöl als Rohstoff in 200 Liter-Fässer kostenlos abholen lassen. Kundenorientiert wäre natürlich, bei diesen Preisen Entsorgung gar nicht erst zu berechnen, weil es im Neuölpreis schon lange einberechnet ist.