Beiträge von Tucson-Toni

    Wenn dies so ist, müssten ja aktuelle Motorren reihenweise ausfallen. Wie kann dann ein Hersteller eine lange Garantie geben? Gibt es Statistiken, die dies stützen?

    Die fallen nicht reihenweise aus, es geht um langfristigen Verschleiß, somit Verkürzung der Motorlebensdauer. Vereinzelt sind auch hier im Forum Schäden bei 40.000 km schon angesprochen worden. Ein Autobauer wird dir keine Statistik herausgeben, da er damit gegenüber der EU-Verpflichtung Probleme haben könnte. Ölverdünnung durch E10 in Verbindung mit Kurzstrecke ist in Insiderkreisen von Motorenbauer und Ölhersteller normales Alltagswissen (kannst ja auch mal versuchen, diesbezüglich Auskunft über ein Labor eines Schmierstoffherstellers zu bekommen, ich hatte nie diesbezüglich als "Kollege" Probleme , weil ich lange Jahre Generaldistributor für OKS-Sonderschmierstoffe war) weshalb gerne 5W30 empfohlen wird, was aber Hyundai aufgrund der Flottenerfüllung der EU in der Garantiezeit nicht befürwortet, weil der CO2-Ausstoß zunimmt und der Hersteller somit Strafe bezahlt. Ausserhalb der EU wäre lt. Bedienungsaleitung 5W30 geeignet. Videos über die Problematik von E10 wie auch die Empfehlung von 0W20 auf 5W30 umzuändern gibt es zuhauf bei Youtube, einfach googeln... 😉 Oder einfacher: Frag eine KI: Kann es durch E10 bei Kurzstrecke und 0W20 zu Ölverdünnung und Motorverschleiß kommen und wäre ein5W30 deshalb besser? >>> Du wirst die Thematik beantwortet bekommen.

    Solange Fachinformationen fachlich und sachlich sind ist dieses ja in Ordnung.

    Ich möchte nur nicht das eine Ansicht wie ein Dogma transportiert wird.

    Ansonsten ist alles gut :thumbup:

    Die dargestellten Problematiken sind keine wissensunterschiedliche Ansichtssache, so wenig Ansichtssache wie eine auf einem Produkt angegebene Viskosität, sondern Fakten aus langjährigen Erfahrungen diverser Labors von Schmierstoff- oder Kraftstoffherstellern oder auch Motorenbauern. Insofern wird sich die Fachwelt auf diese Ergebnisse belastbar berufen dürfen und das ist auch völlig richtig so. Der Vortrag fand im Rahmen eines Fachpublikums einer Fach(!)messe statt, insofern sind, anders als in der automobilen Laienwelt, die Ergbnisse auch unstrittig. Ob jetzt der Autofahrer auf der Straße etwas damit anfangen kann, ist natürlich jedem selbst überlassen, es zeigt lediglich die aktuelle Problematik hinter den Kulissen von Kraftstoffwahl und Hersteller-Schmierstoffverpflichtung auf. Feuer bleibt immer unstrittig heiß, insofern darf man es, gefiele es, sogar als "Dogma" bezeichnen, indes Glaube oder Ansicht fängt dort an, wo Wissen aufhört.

    Oh je, jetzt sind wir wieder bei der selben Diskussion.

    Die einen Argumentieren so, die anderen so und jeder hat auf seine Weise recht oder auch nicht.

    Ich denke jeder sollte es so vollziehen wie er meint und es für richtig hält.

    Es sind Fachinformationen über Sachverhalte, für diejenigen, die Zusammenhänge zu diesem Thema interessieren, keine Handlungsaufforderungen. 😉

    Tucson-Toni Wer viel Kurzstrecke fährt, sollte heute besser einen rein elektrischen Wagen fahren.

    Darum geht es nicht. Es geht darum, dass ältere Motoren, die oft für die "langjährige" Verträglichkeit von E10 als Argument herhalten müssen, mindestens 10W30, 15W30 oder höher gebraucht haben und damit selbst bei Ölverdünnung immer noch z.B. ein 15W25 bleibt. Der heutige EU-Zwang auf 0W20 wird bei Ölverdünnung zu deutlich mehr Verschleiß führen. Sicher nicht als häufiger Schaden während der Garantie sehr wohl aber im Sinne der Langlebigkeit. Diesbezüglich sind auch vollelektrische Fahrzeuge nicht die letzte Antwort, zumal die Anschaffung, Versicherung, oft die Servicekosten deutlich höher sind, ganz zu schweigen vom Zweifel ob ein Akku auch 15 Jahre wie ein gut gepflegter Verbrenner halten würde. Die Notwendigkeiten, besonders am Land, haben sich seit Jahren kaum verändert. Haben mit "alten" Motoren immerhin noch 15 bis sogar 20 Jahre alte Fahrzeuge Kurzstrecke überlebt, so werden diese Ergebnisse mit der Kombination 0W20 und E10 (das 25x mehr Wasser anzieht wie E5) bei den aktuellen neuen Motoren nicht mehr erreichbar sein, umso mehr ist es wichtig, Benzinadditive wie VIF und frühzeitige Ölwechsel, zwischendurch auch Langstrecke durchzuführen.

    Ich fahre von Beginn an mit allen Fahrzeugen E10 und habe keine Probleme. Die Fahrzeuge waren und sind Opel Agila 1.2 (2002), Opel Meriva 1.8 (2003), Hyundai i30 (2011), Smart 453 (2017), Hyundai Tucson (2019) sowie die Zweiräder BMW R1100GS (1994), BMW R1200GS (2011), BMW R150GS Adv. (2021) und Suzuki Burgman 200 (2009). Wenn es Probleme aufgrund der Nutzung von E10 geben sollte, hätte ich diese bei der Menge unterschiedlicher Fahrzeuge längst gehabt.

    Dass "Probleme" für den Anwender nicht sichtbar auftreten, heißt nicht, dass es nicht erhebliche Unterschiede in der Langlebigkeit und im Verschleißzustand der Motoren gibt. Sie "laufen" halt und das erwartet ja erstmal der Verbraucher. Wie das System dann und damit die Langlebigkeit des Motors aussieht , da frag mal einen Motorenbauer nach den Unterschieden. 😉 Das selbe Thema gibt es im Ölbereich zwischen 0W20, das dünn wie Wasser ist (gestern erst Einlaufwechsel gemacht) und wegen des Flottenverbrauchs und Gewährleistung dem Verbraucher aufgedrückt wird und einem 5W30 mit vernünftigen Schmierreserven. Und da schließt sich wieder der Kreislauf: Deine "langjährig" gefahrenen Fahrzeuge, auch dein Burgman, hatten allesamt dickere Motoröle, deshalb war der Ethanolgehalt auch sekundär. Bei 0W20 wird besonders bei Kurzstrecke durch die Wasseraffinität von E10 unser 0W20 schnell ein 0W16. Konsequenz: Erhöhter Motorverschleiß durch stark reduzierte Schmierung. Die Aussagen des Videos im Sinne der Komplettzusammenhänge sind somit richtig. 😉👍

    Was ist deine Meinung darüber?


    Geht’s da nicht eher um Youngtimer, Oldtimer?

    Nein, es geht um das Gesamtthema E5, E10, Dieselkraftstoffe. Lagerung, Schäden an Motoren, Wasseraufnahme der verschiedenen Kraftstoffsorten, Zuwachsen von Injektoren durch Bakterienbefall (inkl. Fotomaterial!) uvm. und Möglichkeiten, dem entgegen zu wirken. Oldtimer werden am Rande mit behandelt, aber im Hinblick auf die Kraftstoffprobleme, die gerade jetzt bei modernen Fahrzeugen auftreten. Den Video komplett anzusehen lohnt sich! 👍

    Hochinteressanter Vortrag auf einer Fachmesse in Stuttgart:

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    Moin,
    Bin etwas überrascht, dass das Update nicht mehr im Zuge der Inspektion durchgeführt wird.
    Mir wurde gesagt, dass dürften die auch gar nicht mehr.
    Habe das "Bluelink Plus" Abo, also ohne OTA Update.
    Klar kann ich das per USB selber machen, aber bin schon arg verwundert ... war bisher immer Teil der Inspektion ..

    Auf Antrag machen sie das selbstverständlich. Hyundai wird nie verbieten, funktionsrelevante Updates zu unterlassen. Manche sind im Klartext nur zu faul, weil der Download schon ewig dauert und der Upload per USB auch kein Geschwindigkeitsrekord ist. Verschiedene USB-Sticks für die unterschiedlichsten Versionen wird sich auch keine Werkstatt zur Zeitverkürzung vorbereiten.... Mein Autohaus hatte damals erklärt, das würde 4 Stunden beanspruchen, aufgrund der damals noch alten angebotenen Naviversion hätte es auch nichts gebracht. Ich habs dann Monate später, als es die neue Version gab, per Stick selbst durchgeführt. Fazit: Viele Werkstätten sind heutzutage so, dass sie nur mehr das durchführen, wo sich Geld verdienen lässt, schnell durchgeführteraber teuerer Ölwechsel, Durchsichtkontrollen, Pauschalen auf der Reparaturrechnung und die Ersatzteilpreise, abgesehen von notwendigen Stundenlöhnen, gehen sowieso durch die Decke.

    Bei mir dauerte es in eingeschaltetem Zustand des Fahrzeugs eine Stunde. Eine Fortschrittsanzeige gab es nicht. Ob du dann die neueste Version drauf hast, erkennst du anschließend, wenn du im Mediacenter in der Rubrik Navigation nachsiehst. Dort muß eine Zahl mit 2.26 stehen.

    Schau mal nach, welche System- und Naviversion gerade drauf ist. War bei mir auch so. Beim OverAir-Update hat der Tucson auch nur das System erneuert, nicht aber die Navisoftware

    . Die kannst du dir direkt bei Hyundai von deren Portal incl. Systemsoftware holen und über USB-Stick und C-Adapterkabel draufladen. 02/26 ist die aktuelle Version. Bei mir läufts seidem zu 99.9% einwandfrei. Der Download übers Internet dauert dabei recht lange, der Upload beim Tucson dauerte 1Stunde, Fahrzeug muß dabei laufen.