Beiträge von Stromverbrenner

    Bissl spät mein Senf hier, jedoch stand für mich die Frage ob HEV oder PHEV gar nicht zur Debatte.


    Ohne eigene Wallbox macht der PHEV für mich keinen Sinn. Ich bin zwar kein Laternenparker, jedoch gibt's in der Tiefgarage keine Wallbox. Somit ist der Nutzen des Plug-Ins sinnfrei und auch das Laden bei ALDI für 4 Stunden ist auch dämlich, bzw. nach 4 Stunden wieder zum 1km entfernten Ladespott rennen ist auch echt müßig.

    Ich hätte sonst sehr gerne einen PHEV genommen, da man als Wenigfahrer mit Hausstrom wirklich umweltfreundlich und günstig fahren könnte.

    Da hast Du eine Chance verpasst!

    Es bedarf keiner 11kW-Wallbox um beim PHEV-NX4 die Batterie zu laden, genau diese Haushaltssteckdose genügt in Verbindung mit dem Ladeziegel völlig. Ob Du nun mit ~3,5kW (Wallbox 11kW, einphasig) die Batterie lädst, oder mit ~2,5kW (Ladeziegel 12A), macht den Kohl nicht wirklich fett, zumal man in >90% der Fälle nachts in der Garage auflädt, da ist Zeit meistens relativ. Wenn Du in Deiner TG eine Steckdose zu DEINER Verfügung hast, was ich so verstanden habe, nur keine Wallbox möglich ist, dann hättest Du den Haushaltsstrom nutzen können.


    Übrigens, es ist zwar richtig und wichtig, dass eine solche Steckdose sauber installiert ist, Sicherung/Kabelquerschnitt/Kontakte/etc, aber 2,5 kW zieht auch manch anderes Haushaltsgerät, zwar evtl. nicht über Stunden, aber das ist keine Höchstbelastung. Ich habe eine 25m-Kabeltrommel mit 4 Versorgersteckdosen, da steht. ..wenn abgewickelt bis 3500Wmax. belastbar. Da habe ich auch schonmal notgedrungen dran geladen, allerdings vorsichtshalber mit 8A Strombelastung, das sind dann <2kW Leistung, hat funktioniert. Da hat eine Kaffeevollautomat oder Heissluftfriteuse schon deutlich mehr Leistungsaufnahme!

    Das kann man ja auch an einer Steckdose direkt angeschlossen machen, dass man den Ladestrom am Ladeziegel, oder im Menu des NX4 begrenzt (dauert länger, aber s.o. >>> ...nachts). Aber eine Steckdose benötigt man halt....für den PHEV würde ich persönlich keine Wallbox anschaffen.


    Die ganzen Hinweise, auch in Bezug auf max. 80% Ladung der Batterie, beziehen sich mehr auf reine E-Autos, die mit ganz anderen Leistungen und Stromstärken aufgeladen werden. Bei den Hochvoltbatterien eines PHEV ist da nicht wirklich eine Beeinträchtigung zu erwarten. Dazu findet man viele Informationen im Netz.


    Aber hey, Lars, Du hast Dir ein geiles Auto ausgesucht, freu Dich einfach!

    Ich würde es rein vom Fahrprofil abhängig machen.

    Wenn Deine "längsten" Strecken am Stück bei 12,5km liegen, ist es doch klar der PHEV

    Der HEV, generell kein Verbrenner, schon gar kein Diesel, wird auf dieser Kurzstrecke richtig warm. Bei einem HEV wird das auch noch länger dauern als bei einem reinen Verbrenner, da er ja immer den E-Antrieb in geeigneten Situationen nutzt, wo der Benziner ruht. Die Maschine wird da nichtmal annähernd warm, und Du hast keinen Einfluss auf den E-Betrieb.


    Beim PHEV kannst Du die gesamte Strecke zur und von der Arbeit elektrisch fahren, OHNE Verbrenner. Im Winter muss man wissen braucht es den allerdings zum Heizen, oder man zieht mal eine dicke Jacke an und nutzt Lenkradheizung und Sitzheizung.

    Ich fahre bei Strecken bis ca.25km einfach, mit Autobahnanteil, nur elektrisch, habe aber auch wöchentlich Strecken von knapp 200km einfach. Da wäre es fast egal, ob HEV oder PHEV.


    Der Allrad ist es wert. Ich bin den HEV ein Wochenende Probe gefahren, von einem leeren AB-Parkplatz mal durchbeschleunigt auf die Autobahn war da anfangs nur geratter, der Frontkratzer konnte die Leistung nicht auf die Strasse bringen, war ganz leicht feucht und ca. 12 Grad.


    Ich lade mittlerweile ausschließlich in der Garage mit dem mitgelieferten Steckernetzteil bei 10 oder 12A, eine sauber installierte Steckdose vorausgesetzt, ist kein Hexenwerk. Der Preis für hochgerechnete 100km liegt dann elektr. bei knapp 6€, Verbrauch ca. 20kWh bei 28 Cent, wenn man es mal etwas flotter angehen lässt ist man immer noch deutlich günstiger als mit Benzin. Auf der langen Strecke gebe ich ihm auch mal die Sporen wenn er richtig warm ist, geht bis Tacho 213/214km/h bei ausreichend geladener Batterie.


    Und genau diese, die Hochvoltbatterie, wird mit 7 Jahren Garantie ausgestattet. Wäre für mich eine klare Sache, welches Konzept in die Garage kommt.


    Wenn 12,5km wirklich Deine längste Strecke ist, am Stück gefahren, macht eigentlich ein reiner Stromer am meisten Sinn!

    Die Erkennung funktioniert bei mir gut, keine 100%, aber eben so, wie man es erwartet.

    Man kann die verkehrszeichenbasierte Geschwindigkeitsregelung auch ausserhalb der Autobahn nutzen, allerdings nicht vollautomatisch. HDA (highway drive assist) stellt den Speed auf exakt die erkannte Geschwindigkeit auf Autobahnen ein, wenn die Strecke freigegeben ist auf 130km/h (in D, Richtgeschwindigkeit), bei Erreichen leuchten die Lämpchen dann immer grün auf, automatische Einstellung läuft in beide Richtungen, langsamer oder schneller.


    Es gibt aber auch die Möglichkeit grundsätzlich Toleranzen nach oben oder unten einzustellen, auch für Autobahnen, aber auch Landstrasse, Stadtbereiche etc..

    Ich habe +5Km/h im System eingestellt, läuft der Radar-Tempomat und die Kamera erkennt ein Schild z.B. 70km/h bei zuvor niedriger oder höher erlaubter Geschwindigkeit, wird im Display diese Änderung angezeigt, mit dem Toleranzwert und einem + oder - zeichen, man muss dann zwar einmal den Taster am Lenkrad eben in Richtung + oder - drücken, dann regelt der Assistent auf die erlaubte (erkannte) Geschwindigkeit plus oder minus den eingestellten Toleranzwert, also bei mir auf 75km/h. (Toleranz 0km/h geht auch, dann bleibt er auch exakt auf dem erkannten Wert)


    Natürlich muss die Kamera IMMER die Schilder auch erkennen, aber die Regelung der Geschwindigkeit erfolgt so auch auf anderen Strassen als Autobahnen.

    Während der HDA immer exakt die Geschwindigkeit einstellt, ist hier eben eine Toleranz möglich, bei jeder Änderung der (erkannten) Geschwindigkeit muss man einmal in einem Zeitfenster (die Meldung bleibt nicht ewig aktiv) Knopf hoch oder runter klicken. Der HDA macht alles automatisch, aber nur exakt auf Schilderwert und nur auf Autobahnen.

    Mit gefallen beide Möglichkeiten, dafür lohnt es sich mal an der entsprechenden Stelle der Frontscheibe Durchblick zu verschaffen. ;)

    Da haben die Beläge aber lange halten. Ich hatte diesen Mangel plötzlich am Montag dieser Woche. Früh beim Losfahren ein furchtbares Gequitsche. Hat man auf die Bremse getreten war es weg. Bremse losgelassen und es quitscht wieder. Eine Kontrolle in der Werkstatt ergab, Bremsbelag hat sich bei beiden Rädern vorn vom Trägermaterial gelöst. Auto ist 2,5 Jahre alt und hat 34000 km runter. Garantieantrag läuft. Mal sehen was dabei heraus kommt. Ich bin mit Hyundai durch.

    Ärgerlich ist es natürlich, aber wieso bist Du mit Hyundai durch?

    Da gibt es wahrscheinlich mehrere Zulieferer, die die Bremsbacken liefern. Häuft sich das, wird das bestimmt ernst genommen und untersucht.


    Ich habe bei einem anderen Fahrzeug Brembo-Bremsen (Scheibe und Beläge, Erstausrüster) einbauen lassen, danach ist der Wagen beim Bremsen über 30 km/h zum Vibrator geworden. Wurden gewechselt, Aufnahmen geplant..neuer Satz, selber Effekt. Andere Teile eines anderen Erstausrüsters vebaut - weg. Jahre später wurden in einer Fachwerkstatt wieder Brembo-Teile eingebaut, wieder das gleiche Thema gehabt.


    Bist Du wegen Poltergeist oder 2 Positionen "fehlende Serienausstattung" durch mit dem Hersteller?

    Mercedes: SBC-Bremse

    BMW: AGR-Ventile

    VW/Audi: Steuerketten TSI-Motoren

    ...usw.


    Wenn Du das perfekte Auto suchst, viel Erfolg, das gibt es nicht. Solltest Du es mal finden, bitte PN an mich. ;)

    FlipFlop

    Du bist unfehlbar, ich ziehe alle meine Äußerungen zurück.

    Werde bei Hyundai anrufen und sagen die brauchen die Kulanz nicht mehr einräumen.


    PS. Dieselfahrer wie war da noch der Intervall?


    Einfach ignorieren, der ist alles - aber nicht unfehlbar, hat meistens viel zu labern, aber nichts zu sagen! Er hat mir mal auf eine Frage irgendwas über VW-Fahrer zusammengefaselt....da hatte Mutti die Schnürriemen wohl an der falschen Stelle zu fest angezogen....so what, seitdem trägt er FlipFlops.


    Das Abkürzung des Nutzernamens sagt ja alles:


    Für Logische, Interessante Posts Fehlt Leider Offensichtlich Potenzial - FLIPFLOP


    zwinkerzwinker ;)

    Moin,


    die Laufleistung ist schon hoch für den ersten Satz Bremsbeläge. Allerdings kommt es einzig und allein darauf an, wieviel Restbelag noch vorhanden ist und wie die Scheiben dazu aussehen...ist das alles soweit i.O. würde ich auch keine Beläge tauschen.

    Auf keinen Fall sollte sich der Belag vom Träger lösen, normalerweise bremst man irgendwann den Kontakt platt UND auf der Trägerplatte.


    Garantie oder Kulanz käme mir erst gar nicht in den Sinn, das sind stark beanspruchte Verschleissteile, da ist nichts zu erwarten. Wenn Dir bei Neuwagenabholung auf der Heimfahrt sowas passiert, ok, aber bei knapp 90000 km...


    E-Autos haben teils eine sehr starke Rekupperation (one pedal driving), die das bremsen oft überflüssif macht, ein Taxifahrer sagte mir mal, die Bremse hält ewig, gut für viele Kilometer....fuhr irgendeinen Nissan.

    Jetzt ist der NX4 nicht mit einer so starken Rekupperation ausgestattet (1. Modell), aber im Sportmodus "bremst" der auch ganz schön bergab, meine Beobachtung. Dabei wird die Batterie etwas schneller aufgeladen. Ich versuche frühzeitig wenn möglich die Geschwindigkeit auch im Eco abzubauen und das Pedal soweit zu betätigen, das der Charge-Bereich in der Anzeige nicht unterschritten wird, geht natürlich nicht immer.


    43000 km habe ich jetzt mit dem Dicken runter, bald ist die 3. Inspektion angesagt, werde mir die Bremse vorher nochmal ansehen. Gefühlt sollte die noch 20- 30000 km halten.

    Der Einzige, der sich hier im Kreis dreht, ist der, der das Schließen fordert, denn ausser ein paar Katalogwerten (Leistungsunterschiede) gibt es keine nennenswerte Beiträge in diesem Thread. Der Einzige, der sich hier im Kreis dreht, hat keinen NX4, weder PreFL, noch FL, fordert aber die Schließung des Threads, oder weiß zu berichten, dass es keine neuen Aspekte mehr geben wird und jeder, wirklich jeder, seine Meinung hier kundgetan hat. Glaskugel geputzt?

    Der Einzige, der auf konkrete Nachfrage aber auch keine weiteren Aspekte offenbar zu benennen weiß...oh man.


    Der Einzige, der andauernd was zu sagen hat, aber nie etwas sagt. ;)


    Immer wenn ich beginne mich an den Kerl zu gewöhnen haut der was raus, wenn er nichts sagt. Ich wüsste was man hier schliessen sollte.


    Jetzt dürfen die Admins gerne wieder erbarmungslos zuschlagen...

    Der aktuelle 1.6 T-GDI HEV hat gerade einmal 15 PS weniger als sein Vorgänger, beim 1.6 T-GDI PHEV sind es 13 PS.

    Wer den Unterschied wirklich merkt, bildet sich etwas ein.

    ...sagt der Gerd. Da könnte er recht haben, denn die Unterschiede muss man nicht "erfahren" haben. Selbst wenn der "Neue" signifikant weniger wiegen würde, was ich nicht überprüft habe, sind die marginalen Leistungsunterschiede nicht zu bemerken und liegen wohl auch im Bereich der Serienstreuung, zumindest beim Verbrenneraggregat.


    Wer sich einen Stern unter den Hintern klemmen will um Premium zu haben, dem sei gesagt, dass auch bei Mercedes das Auto mit "Au" anfängt und mit "o" aufhört - ich bin einige E-Klassen gefahren, SBC-Bremse, Verarbeitung...auch Mercedes hatte seine "Sternstunden" mit massiven, teils auch gefährlichen (Bremse) Qualitätsmängeln. Bei meinem W211 musste alle 6 Monate ca. der Kabelbaum in der Heckklappe getauscht werden (Limousine), weil dann dieser durchgenudelt war, Fehlermeldung: Kennzeichenbeleuchtung und Rücklicht...irgendwas ausgefallen. Alles was in der aufschwingenden Klappe an Leuchten verbaut war funktionierte dann nicht mehr. Wurde jedesmal auf Kulanz gemacht, aber warum das immer wieder auftrat.., vielleicht 2 cm Premiumkabel gespart... k.A.!


    Wenn man 50% von 80000€ verliert hat man 40000€ irgendwo gelassen, wenn man von 52000€ (comet) noch 26000€ verliert sind das auch 50%, Für die 14000€ Differenz kann man schonmal ne Bratwurst mehr essen. Auch eine Premiumbratwurst, wobei der Wertverlust...ach egal. ;)


    M.E. nach fährt man für weniger Geld beim Hyundai nicht zwangsläufig schlechter als bei Premium-Deutschland, weil der Koreaner schon alles an Bord hat und bei den Hochgelobten für den Einsatz der gleichen liquiden Mittel gerade mal das Logo auf der Motorhaube beglichen wurde, bevor es an den Ausstattungskatalog geht.


    Oder an den Service: Inspektion beim NX4, findet man hier im Forum, zw. 300-400€, je nach dem, mit Filter, Öl....etc.

    Bei BMW habe ich letztes Jahr mal angefragt, mit dem Diagnosegerät am OBD2-Stecker mal den Fehlerspeicher auszulesen, Einsatz 10 Min, kein Material, Kostenvoranschlag 235€. Premium!


    Aber das muss ja jeder selbst entscheiden, was er wofür auf den Tisch legt. Ich esse derweil noch ne (Premium-) bratwurst.