Beiträge von Olivia

    Aus Eigenerfahrung können wir sagen, dass man einem Plug-In-Hybriden alles an Ergebnissen geben kann was man will. Wir hatten einen drei Tage als Mietwagen.
    Lädst du den PLug-In-Hybrid nie extern und fährst damit Langstrecke mit 160 km/h oder mehr, dann brauch er schon um die 5 bis 5,5 liter Benzin.


    Hat er etwas Ladung dann unterstützt er den Verbrenner und mit Rekuperationsstrom reicht es auch mal um eine Baustelle rein elektrisch zu durchfahren, was den Verbrauch wieder deutlich drückt. Hat er ordentlich Ladung kann man das öfter machen und / oder rein elektrisch bis zur Autobahn und von der Autobahn rein elektrisch bis zum Ziel / Innenstadt etc.
    Das spart sehr deutlich.


    Bei Reisetempo 120 bis 130 wird er zur richtigen Spardose. Auf der Geraden und im Gefälle segelt er und brauch in diesem Modus gerade mal 1.0 Liter. Stärkeres Gefälle führt zur Rekuperationsladung und somit gewinnst wieder Strom zur Unterstützung. Also, wenn man das nutzt ist es alles andere als eine Mogelpackung.
    Reale Verbräuche lagen bei 2,9 bis 3,6 liter auf Langstrecken. Für Benziner ziemlich coole Werte.


    Dann gibt es noch das Szenario, dass Plug-In-hybride unterwegs Strom aus Benzinverbrennung machen, was dann jede Berechnung durch die Decke gehen lässt. Diese Funktion haben einige für den extrem seltenen Fall, dass die Batterie vollkommen leer ist und sich nicht ausreichend Rekuperationsszenarien einstellen. Dann kann man das mal machen, damit wieder eine Minimale Ladung erzeugt wird (muss man aber nicht!).
    Es gibt Tester, die das dann halt mal 100 Kilometer lang machen, dazu noch Vollpinsel drücken und das alles in ihre Bilanz schreiben. Dann ist das natürlich sinnlos im Quadrat und eine richtige Umweltsauerei.


    Macht man es so wie es sein soll ist es ein wunderbare Sache. Wenn er dann noch gut segeln und rekuperieren kann wird es zum Traum.
    Im Kreuzfeuer stehen die Plug-In's, weil Hersteller mit überzogenen selbst gebastelten Szenarien arbeiten. Da fährt der Plug-in 70% aller kilometer immer nur elektrisch, was zu sagenhaften Niedrigverbräuchen beim Sprit führt. Gut für den Flottenverbrauch, aber unrealistisch.
    Das ärgert Kritiker der Hersteller und so halten sie mit dem krassen Gegenteil entgegen und unterstellen dem Plug-In möglichst idiotische Nutzung .


    Das Problem der Plug-in's ist es nun mal, dass man mit dem Beides machen und Beides stimmt dann auch. Sinn oder Unsinn - es liegt bei diesen Autos allein beim Fahrer.

    Dann tu ich dem Markenbotschafter deutscher Hersteller doch mal den Gefallen und reagiere so wie er das brauch:


    -Satire-


    Ok, seit ich Tucson fahre kann ich die Scheiben nur schließen, wenn ich im Auto sitze. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, aber bislang habe ich überlebt. Vielleicht weil SUV-Fans von grundauf andere Gene haben? Eher diese Wildlife-Typen sind, die bis vor kurzen noch Scheiben nur mittels Backsteinen oder Holzknüppeln zu öffnen im Stande waren?
    Und wozu Autoscheiben wieder schließen? Bringt doch eh nix, weil einzig und allein die erhöhte Frischluftzufuhr den Geruch erlegten Wildes und blutigen Strohs im Kofferraum einigermaßen zähmen kann.


    Der Kritiker war wohl offenbar so ein verwöhnter Städter mit Chi-chi-und-bussi-bussi-Gedöhnse, der wahrscheinlich noch um ein Wildschwein drumrumfährt statt einfach mitten durch. Seit ich Tucson fahre habe immer Schlachtermesser und mobilen Webergrill hinten drin. Metzgereien? Supermärkte? Payback-Punkte? Bonus-Smilies? Wozu noch?
    Gerade jetzt im Herbst kann man noch eben schnell am Feld vorbei und sich paar große Rüben, Kürbisse oder Kartoffeln ausbuddeln. Lecker!


    So ab minus 5 Grad werden wir auch wieder mal zu Hause schlafen oder am Tucson die Scheibenöffnungen mit selbst geflochtenen Matten verschließen. Geht leicht. Bissel Bast, bissel Moos, bissel dünne Weiden und bissel Geduld und schon ist alles wieder gemütlich.


    Howdy Howdy Hunter's Luck ...ach ja und natürlich hören wir die ganze Nacht Countrymusik und tanzen dazu eine Polonaise, imma rum umme dicke Eiche!


    :D:D:D:D:D

    Das ist nun die wievielte Krise deutscher Hersteller? Und immer wieder kommen wir wie Kai aus der Kiste und führen das Feld wieder an. Es doch schon fast klassisch, dass man in Deutschland die Dinge erst dann ändert, wenn es nicht mehr anders geht. Auch wenn das gern anders verkauft wird; so war doch schon immer so.
    Aus allen Ecken schreit man regelrecht eine deutsche Wirtschaftskrise herbei. So kann man die auch tatsächlich erhalten!


    Die messbaren Zahlen sind hingegen gar nicht so alarmierend wie die Lautsprecher des Untergangs uns das darstellen. Da geht wohl mehr darum möglichst viel Angst und Zorn zu generieren.
    Jetzt kommen noch die Klima-Lautsprecher hinzu. Die aber haben eher ein Problem damit, dass wir noch ein großes Industrieland sind.
    Bislang halten wir in dem ganzen Irrsinn wirtschaftlich sehr gut stand. Das muss auch mal gesagt werden dürfen und jeder fleißige, positiv denkende Mensch darf auch mal stolz drauf sein.

    Einer der Haupteinsatzzwecke von Wasserstoff ist gar nicht beim PKW. Richtig spannend wird es bei LKW und Bussen. Wenn der Wasserstoffantrieb möglichst effizient arbeiten soll bietet sich an die komplette Einheit aus Pufferbatterie, Antriebsmotoren, Rekuperation, Brennstoffzelle auf die Antriegsachse zu vereinen.
    Teuer ist die Herstellung der Membrane für die Brennstoffzelle. Hier steht es aber kurz vorm Durchbruch eine Fertigungstechnik zu haben, die eine manuelle Herstellung der Membrane überflüssig macht.


    Stationäre Brennstoffzellen würden dadurch auch bezahlbarer. Mit überschüssiger Solar- und Windenergie ließe sich Wasserstoff herstellen, der wenn benötoigt via Brennstoffzelle wieder Strom herstellt. In der Industrie will man auch auf Wasserstoff als Energiequelle setzen, denn so ließe sich der Co-2-Ausstoss bei der Produktion um bis zu 90% senken.


    Ach es interessiert bald schon wie klimafreundlich ein Auto in der Herstellung war. Ist Wasserstoff erst mal Energiequelle für die Produktion werden Hersteller an dieser Stelle in den Marketingvorteil einsteigen. In den Siebzigern und Achtzigern fuhr VW gegen Mercedes eine Marketingwelle, dass ein VW umweltfreundlicher hergestellt sein, während Mercedes damit prahlte, dass der Innenraum eines Benz fast gänzlich wieder recyelt werden kann.
    Da ging es nicht um Co2 sondern um Umweltverschmutzung allgemein und damals hat das die Käufer plötzlich interessiert.
    Erst gab es da paar Jahre lang fast schon Verhöhung dieser Leute durch die Hersteller (wie sich das immer widerholt..) und als es dann politisch gewollt war und das Bundesverkehrsministerium die Tür zugeschlagen hatte...da überschlugen sich die Hersteller darin sich gegenseitig beim sauberen Automobilbau zu übertrumpfen.


    Sicherheit der Insassen, Umweltfreundlichkeit und Verbrauchssenkung waren in dieser Zeit Dauerthemen in den Autohäusern.
    Das legte sich wieder, wie wir wissen. Aber der Hang zum Diesel fußt auf diese Zeit des ersten Umbruchs. Oder auch Fahrzeuge wie der Audi A2 (den ich ich seit 17 Jahren im Bestand habe und der klaglos läuft, nie rostet und sehr wenig verbraucht).


    Wasserstoff hat deswegen hohes Potential, weil man klimafreundlich unterwegs sein kann ohne Verlust an Fahrfreude. Gute Reichweiten, schnelles Tanken, saubere Luft und geringer Ressourcenverbrauch bei seltenen Erden.


    Ein E-Auto hat es da schon schwerer. Wohl dem, der es zu Haus laden kann. Alle anderen müssten auf öffentliche Ladeinfrastruktur zurück greifen und da liegt ein zentrales Problem.
    200 Meter von mir entfernt könnte ich laden. Aber: die Säulen sind seit Monaten kaputt und wenn die mal funktionieren, dann werden sie belegt. Pro Säule (sind 2) ein Auto, das dann den ganzen Tag am Kabel hängt, längst voll geladen ist, dessen Besitzer/in aber bis Abends den Parkplatz nicht freigeben will...
    Selbst wenn die reinen Batterie-Autos effizienter und noch sauberer wären als Wasserstoff-Fahrzeuge - das "human-probleme" in form mangelhafter Solidarität mit dem potentiellen nächsten Strombedürftigen macht die Sache zur Wackelnummer.

    Abhilfe schafft hier Krytox. Einmal bis zweimal im Jahr hauchdünn auf die Gummi's auftragen und fertig. Knarzen beseitigt, Leichtläufigkeit des Pano-Daches wird sehr gut unterstützt.
    Tipp: die sogenannten Pflegeläppchen mit Krytox kann man vergessen. Da ist fast kein Wirkstoff drin und die Dinger erscheinen nur günstig. Eine einzige kleine Flasche Krytox reicht für ein komplettes Tucson-Leben. Für die DAchgummi's braucht man ungefähr 5 bis 7 Tropfen, die man einfach mit dem Finger aufbringt und verreibt.


    Decke auf die Sitze legen oder Helfer im Innraum, der den Vorgang absichert. Denn sollte es durchs offene Dach auf die Sitze tropfen macht das hässliche Flecken.

    Wer macht das schon? Wir machen das so :) Alles hübsch nach zuvor ersteller Excel-Tabelle mit aktiven Schnittstellen im Kostencontrolling und oberen Kenzahlenlinien, damit man weiß ab wann Zeitaufwand gerechtfertigt ist laufende Einzel-Entscheidungen im Bedarfsfall wieder zu überprüfen.


    Klingt nerdig und ist es auch. Würden wir aus der Kennzahlenbegrenzung rausfliegen würden wir auch über Einzelpositionen nachverhandeln oder den Ansprechpartner austauschen.
    Die geheiligte Tabelle ist nicht alles, aber ohne die geheiligte Tabelle ist alles nichts :):):)

    Schaut man nur auf diesen einen Punkt, dann ist das ärgerlich. Um aber jeglichen Stress um nicht mehr greifende Garantie zu vermeiden, der mit Motoröl zu tun haben könnte mache ich eine andere Rechnung auf:


    10 Liter ensprechen beim Tucson etwas weniger als 2 Ölwechsel, also 60.000 Kilometer. Die meisten brauchen für diese Laufleistung 3 Jahre.
    Preisdifferenz Öl = 120 Euro.
    Wenn man also bereit ist Garantiestress zu akzeptieren, weil man dadurch die monatlichen Betriebskosten des Fahrzeugs um 3,29 Euro senken kann, dann ist das ein coole Rechnung.
    Aber nur dann, denn ansonsten hat es für mich eher etwas Fatalistisches.


    Mich ärgern hohe Preise auch, aber ich bin nicht bereit einem Hersteller das Scheunentor zum Garantierückzug im Ernstfall zu öffnen. Das würde mich noch viel mehr ägern und ich müsste mich dann ja sogar noch über mich selbst ärgern. Das ist es nicht wert.
    Also selbst beim Extrembeispiel vom 3-fachen Preis würde ich das nicht machen.
    Dann eher die Werkstatt wechseln, denn die sind nicht alle so.