Solange Fachinformationen fachlich und sachlich sind ist dieses ja in Ordnung.
Ich möchte nur nicht das eine Ansicht wie ein Dogma transportiert wird.
Ansonsten ist alles gut ![]()
Solange Fachinformationen fachlich und sachlich sind ist dieses ja in Ordnung.
Ich möchte nur nicht das eine Ansicht wie ein Dogma transportiert wird.
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Solange Fachinformationen fachlich und sachlich sind ist dieses ja in Ordnung.
Ich möchte nur nicht das eine Ansicht wie ein Dogma transportiert wird.
Ansonsten ist alles gut
Die dargestellten Problematiken sind keine wissensunterschiedliche Ansichtssache, so wenig Ansichtssache wie eine auf einem Produkt angegebene Viskosität, sondern Fakten aus langjährigen Erfahrungen diverser Labors von Schmierstoff- oder Kraftstoffherstellern oder auch Motorenbauern. Insofern wird sich die Fachwelt auf diese Ergebnisse belastbar berufen dürfen und das ist auch völlig richtig so. Der Vortrag fand im Rahmen eines Fachpublikums einer Fach(!)messe statt, insofern sind, anders als in der automobilen Laienwelt, die Ergbnisse auch unstrittig. Ob jetzt der Autofahrer auf der Straße etwas damit anfangen kann, ist natürlich jedem selbst überlassen, es zeigt lediglich die aktuelle Problematik hinter den Kulissen von Kraftstoffwahl und Hersteller-Schmierstoffverpflichtung auf. Feuer bleibt immer unstrittig heiß, insofern darf man es, gefiele es, sogar als "Dogma" bezeichnen, indes Glaube oder Ansicht fängt dort an, wo Wissen aufhört.
Wenn dies so ist, müssten ja aktuelle Motorren reihenweise ausfallen. Wie kann dann ein Hersteller eine lange Garantie geben? Gibt es Statistiken, die dies stützen?
Wenn dies so ist, müssten ja aktuelle Motorren reihenweise ausfallen. Wie kann dann ein Hersteller eine lange Garantie geben? Gibt es Statistiken, die dies stützen?
Die fallen nicht reihenweise aus, es geht um langfristigen Verschleiß, somit Verkürzung der Motorlebensdauer. Vereinzelt sind auch hier im Forum Schäden bei 40.000 km schon angesprochen worden. Ein Autobauer wird dir keine Statistik herausgeben, da er damit gegenüber der EU-Verpflichtung Probleme haben könnte. Ölverdünnung durch E10 in Verbindung mit Kurzstrecke ist in Insiderkreisen von Motorenbauer und Ölhersteller normales Alltagswissen (kannst ja auch mal versuchen, diesbezüglich Auskunft über ein Labor eines Schmierstoffherstellers zu bekommen, ich hatte nie diesbezüglich als "Kollege" Probleme , weil ich lange Jahre Generaldistributor für OKS-Sonderschmierstoffe war) weshalb gerne 5W30 empfohlen wird, was aber Hyundai aufgrund der Flottenerfüllung der EU in der Garantiezeit nicht befürwortet, weil der CO2-Ausstoß zunimmt und der Hersteller somit Strafe bezahlt. Ausserhalb der EU wäre lt. Bedienungsaleitung 5W30 geeignet. Videos über die Problematik von E10 wie auch die Empfehlung von 0W20 auf 5W30 umzuändern gibt es zuhauf bei Youtube, einfach googeln... 😉 Oder einfacher: Frag eine KI: Kann es durch E10 bei Kurzstrecke und 0W20 zu Ölverdünnung und Motorverschleiß kommen und wäre ein5W30 deshalb besser? >>> Du wirst die Thematik beantwortet bekommen.
...Frag eine KI: Kann es durch E10 bei Kurzstrecke und 0W20 zu Ölverdünnung und Motorverschleiß kommen und wäre ein5W30 deshalb besser? >>> Du wirst die Thematik beantwortet bekommen...
Hab ich mal gemacht:
"Ja – Ölverdünnung durch Kraftstoff kann bei viel Kurzstrecke auftreten, und E10 kann dabei grundsätzlich eine Rolle spielen. Ob 5W-30 statt 0W-20 deshalb sinnvoller ist, hängt aber stark vom Motor und der vorgeschriebenen Öl-Spezifikation ab.
Der entscheidende Punkt ist deshalb die Herstellerfreigabe. Wenn dein Motor ausdrücklich 0W-20 mit einer bestimmten Spezifikation verlangt, würde ich nicht einfach auf 5W-30 wechseln. Bei manchen Motoren ist 5W-30 ausdrücklich eine zulässige Alternative – bei anderen nicht.
Bei ausgeprägter Kurzstrecke ist häufig ein kürzeres Ölwechselintervall wichtiger als der Wechsel von 0W-20 auf 5W-30. Gelegentliche längere Fahrten, bei denen das Öl wirklich auf Temperatur kommt, helfen ebenfalls."
Ergo: Man kann der Problematik aus dem Weg gehen, wenn man als Kurzstreckenfahrer auf ein Elektroauto wechselt. Oder man fährt eher selten Kurzstrecke und kann ruhig E10 nehmen. Oder man wechselt das Öl häufiger. Früher wurde das Öl auch zwischen 5 tkm und 15 tkm gewechselt.
Genau so ist es. Zwischendurch Langstrecke oder verdünntes Öl, was man leicht am Anstieg des Pegels am Ölmeßstab oder Benzingeruch im Öl erkennt, statt bei 15.000 km bereits bei 7.500 km wechseln. Zusätzlich bietet eine höhere Viskosität, als statt 20 ein 30er Öl mehr Schmierstoffreserven wie ein sehr sehr dünnes Öl. Hyundai erlaubt ja auch in der BA ein 5W30, aber wegen der CO2-Geschichte nur für Länder ausserhalb der EU. Fazit: Während der Garantiezeit muß wohl oder übel mit einem 0W20 gefahren werden, nach der Garantiezeit kanns auch ein 5W30 sein. Wo es einen dickeren oder bei Vollgasfahrten im Sommer (Autobahn oder Belastung durch Anhängerbetrieb) Schmierfilm gibt, gibts auch weniger Verschleiß. In der Kaltstartphase läuft der Motor fetter, heißt, mit mehr Benzineintrag. Bei Langstrecke kein Problem, das Benzin verdampft problemlos. Bei Kurzstrecke (sind definiert unter 20 km) kann der angereicherte Kraftstoff zur Ölverdünnung führen, weil die Betriebstemperatur des Öls (deutlich langsamer ansteigend wie die Kühlwassertemperatur) zum Verdampfen nicht ausreicht. Noch größeres Problem Winter + Kurzstrecke.
Somit ist das Thema "Fahrzeugschäden durch Biokraftstoff" mit NEIN zu beantworten, wenn man sein Auto einfach nur ordentlich wartet. Das war früher auch so.
Somit ist das Thema "Fahrzeugschäden durch Biokraftstoff" mit NEIN zu beantworten, wenn man sein Auto einfach nur ordentlich wartet. Das war früher auch so.
Ja eben nicht, wie die Bilder im Fachvortrag und die fachlichen Ausführungen, auch genügend ergebnisgleiche Videos von Motorenbauer bei Youtube eindeutig belegen. Unter "ordentlich" warten versteht der Normalfahrer die Einhaltung des Kundendienstes bei 15.000 km. Genau das aber wird bei Kurzstrecke und 0W20 zum Problem. Und genau deswegen wird ein kürzeres Ölwechselintervall empfohlen. Und "früher", was immer das sein soll, gab es gar kein 0W20, zum Teil nicht einmal noch E10, sondern die Fahrzeuge liefen auf 10W30 oder 15W30, deine Burgman vermutlich wie meine Honda auf 10W40. Die Antwort, was ohne Druck der EU für den Motor besser ist, liefert die Betriebsanleitung: 15W30 für ausserhalb der EU. Der Motor ist der gleiche.
Früher waren die Ölwechselintervalle kürzer, egal welches Öl man brauchte. Und wenn einen Kurzstreckenfahrer seine Intervalle einhält, kommt er auch nicht auf 15 tkm pro Jahr. Den technischen Hintergrund braucht man nicht.
Hier nochmals ein umfassender Bericht für Interessierte, die sich auch über praktische Ergebnisse (Langlebigkeit, Vorteile-Nachteile und Empfehlung) fundierter informieren möchten:
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