Kurzstrecke IST das richtige Profil für den PHEV.
Was denn sonst?? Da bin ich genau der Meinung wie der User reflex.
Im Winter ist es offensichtlich ein Problem, wenn man es schön warm haben will im Fahrzeug, auf der EV-Domäne, der Kurzstrecke. Ich habe keine Erfahrung mit reinen Elektrofahrzeugen, welche mit Wärmepumpen ausgestattet sind, in Bezug auf die Temperaturentwicklung in der Fahrgastzelle.....es wird allerdings Kurzstreckenbetrieb eines Verbrenners vermieden, dem E-Motor / der Wärmepumpe macht das nichts, ob es mit WP dann fühlbar wärmer wird als beim Verbrenner.....
Auf der anderen Seite bin ich mit meinem vorherigen PKW, einem Turbo-Benziner mit gleichem Hubraum, mehr Leistung als der Tucson-Turbobenziner, auch die Strecken gefahren, die ich jetzt fahre. Dazu gehören auch Wege von 2-3km, für Getränkekisten-Transport etc.. alternativlos. Der hat 100.000km ohne einen Mucks abgewickelt, Kerzen, einmal im Jahr Öl/Filter, fertig.
Mein Tucson wird im Juni jetzt 1 Jahr alt und hat 18.500km auf der Uhr. Bislang keine Probleme (ausser dem Rumpeln hi re
).
900 km seit letztem Auftanken sind nicht selten...für die kurzen Strecken ist er perfekt. Dabei lasse ich die Lüftung komplett aus, oder in kleinster Temperatureinstellung (LO), also ohne, warm wird er da eh nicht, genau so wenig wie ein reiner Verbenner.
Mein Fahrprofil: Entweder EV "lokale" Strecken ca. 50% < 5-10 km, 50% < 15-20km, oder sonst HEV ca. alle 14 Tage 300km, ein paar längere Urlaubsfahrten waren auch dabei.
Bei meinem Verbrenner-Vorgänger hatte ich wegen Kurzstreckenfahrten auch nie Benzin im Öl.
Ein PHEV, der auch im Winter nur im EV gefahren wird, ohne Heizung, kann keinen Ölfilmabriß haben (i.d.R.), da ziehe ich mir ne Jacke an für die ca. 10-15 Min..
Der Verbrenner, ob im PHEV, HEV, oder nur Verbrenner schafft es dann eh nicht zu heizen.
Eine als Option zubuchbare Frontscheibenheizung wäre für mich noch interessant gewesen...aber man kann nicht alles haben.