Beiträge von THU

    Wenn ich die Anleitung richtig verstehe, kann man hier zwar 5 sogenannte "Stromprofile" anlegen - diese "Profile" sind aber eigentlich 5 Festwerte und keine "Stromkurven" o.ä. - das macht ja eh' das Fahrzeug, wie es will.

    Ich frage mich, wodurch sich diese Lösung von Standard-Wallboxen abhebt, bei denen man ja auch üblicherweise den max. Ladestrom einstellen kann (bei den Heidelberg-11kW-Anlagen bspw. zwischen 6A und 16A) ?! Es bleiben lediglich die Freiheitsgrade (theoretisch) bis 63A konfigurieren zu können, die 5 Stromkurven im Betrieb per Taster umschalten zu können - wozu? - und man hat ein relativ offenes System für eigene Änderungen/AddOns - Hmm. Mit 630€ ist es auch nicht gerade preiswert - Heidelberganlagen kosten unter 400€.

    Nichts für Ungut - ich bastele auch recht gerne und habe sowohl meine Wallbox als auch meine Solaranlage selbst verbaut.

    Oder übersehe ich da irgendetwas? :/

    So, ich will auch mal meine Erfahrungen niederschreiben und auch auf meine Beiträge #91 und #97 verweisen ...

    Mein PHEV wurde zu 50% im Langstreckenmodus bewegt (AB, >450km ohne Nachladen), sonst Kurzstrecke im EV-Mode.

    Die Maximalreichweite lag bei 75km mit einer Ladung EV (Kurzstrecke).

    Im AB-Betrieb hat sich der Auto-Mode im Vergleich zum HEV-Mode im Verbrauch als wesentlich günstiger erwiesen (mehr als 1l/100km Differenz). Der Gesamtverbrauch über alle gefahrenen km liegt bei meinem Tucson bei 4,4l/100km.

    Ich fahre AB grundsätzlich im Auto-Mode und die letzten km zum Ziel mit "händischer" Umschaltung im EV-Mode.

    Die angezeigte Restreichweite EV auf der AB stimmt übrigens recht gut, wenn man etwa 110km/h fährt.

    Das kann so nicht sein. Mein BMW hat serienmäßig ohne eingeschaltetes Licht vorn das Tagfahrlicht (Angel Eyes) und hinten die Rückleuchten an. Bei der Hauptuntersuchung wurde das auch nie beanstandet.

    Allerdings ist es richtig, dass man nicht nur mit Standlicht fahren darf.

    dito. bei Volvo

    Heute mal eine Reichweitenfahrt im EV-Mode gemacht - 14°C - Gelände hügelig (Thüringen) - alles Landstraße - 3 Erwachsene im Fahrzeug;


    Ergebnis: 75km bis Umschaltung in HEV-Mode (14%)


    Ich denke, das kann sich sehen lassen. Bin absolut zufrieden :thumbsup: .

    Hallo zusammen,


    wie macht ihr das? Vor allem im städtischen Bereich. Rollt ihr beispielsweise an eine rote Ampel heran oder beginnt ihr kurz vorher moderat zu bremsen? Ich frag mich nämlich was von der Rekuperation her effektiver ist.

    ... Das sieht man doch in der rechten Kombianzeige (ECO) - wenn der Schwung bis zur Ampel reicht, ist Bremsen für die Rekuperation effektiver. Dabei darauf achten, dass der ECO-Zeiger nicht ganz nach unten fällt, sonst sind die Scheiben-Bremsen auch im Eingriff. Die Wirkung lässt sich am besten auf einer Bergabfahrt austesten.

    Zufällig stand mein PHEV gerade 12Tage ohne Bewegung (Motorradwetter). Ich habe mal ein Digitalvoltmeter in den Zigarettenanzünder der Mittelkonsole gesteckt und gemessen.

    Die Spannung beträgt 13,6V direkt nach Zündung ein (sonst ist die Buchse ja stromlos). Nach einigen Metern im EV-Betrieb geht die Spannung kurz auf 14,4V und dann bleibt sie kontinuierlich bei 14,7V, also recht hoch.

    Was lernen wir daraus? Eine Batterieentladung hat zumindest bei mir nicht stattgefunden UND, der Hochspannungsakku scheint die 12V-Batterie während der Fahrt zu stützen, da ja im EV-Betrieb kein klassischer U-Regler läuft, wie im Verbrennermodus. Wie das Ganze im Verbrennerbetrieb aussieht, habe ich noch nicht getestet, das passiert, wenn ich mal wieder HEV-Mode fahren muss.