Der Inhalt meines Zitats bezieht sich auf deinem Post #144 - ja, der war am Thema vorbei. Hattest du sicher schon vergessen.
Wahrscheinlich ist dir auch die Nachwendezeit in der ehemaligen DDR nicht bewußt geworden. Nahezu alle Arbeitsplätze wurden vernichtet (es waren nicht alle marode) und es entstanden neue. Es gab Leute, die auf die Politik gehofft haben und Leute, die sich aktiv umorientiert haben und auch Glück gehörte dazu ...
Ich habe nicht vergessen, was nach 1990 mit vielen Arbeitsplätzen in Ostdeutschland passiert ist. Das war eine Situation, die man nicht mit der heutigen vergleichen kann. Die Abwicklung vieler Unternehmen durch die Treuhand war auch damals oftmals nicht richtig. In vielen Fällen konnten die Unternehmen nicht auf dem Weltmarkt bestehen. Ist klar. Aber es gab auch Ausnahmen. Jedoch war damals die Lobby und der Einfluss der Wirtschaft im Westen so groß, dass es kaum ein Unternehmen überleben konnte.
Heute sieht es anders aus. Es gibt nicht die Situation, dass der Staat sich auflöst. Die Automobilindustrie könnte durch neue Technologien wie u.a. Wasserstoff Vorreiter sein und damit auch Arbeitsplätze erhalten. Noch ist dafür Zeit, sich auf die Zukunft einzustellen. Beim Ende der DDR gab es keine Zeit für die Wirtschaft und sicherlich auch nur wenige fähige Unternehmer.