Beiträge von billy

    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass ich nach der Tusci kein neues Auto mehr kaufen werde sondern nur eins, das es auf dem Markt bereits gibt.

    Die Warterei sowie das Gebundensein an einen Vertrag - über viele Monate, in denen sich das Leben auch ändern kann - ist etwas, was ich nicht nochmal haben muss. Es kann aber sein, dass beim nächsten Fahrzeug, das dann wohl rein batterieelektrisch fahren wird, doch wieder etwas für einen Neuwagen spricht, dann wird es aber sicher ein Fahrzeug, das schon beim Händler steht.

    Die aktuellen Wartezeiten sind der Nachfrage geschuldet. So etwas gab es schonmal. Ende der 70er Jahre war es normal, auf einen Mercedes W123 mehr als ein Jahr zu warten. Wenn man dem aus dem Wege gehen will, muss man ein Lagerfahrzeug nehmen und bei einigen Details Abstriche machen. Aber auch mit Lagerfahrzeugen wird es aktuell schwieriger, denn es gibt sie nicht mehr in dieser Menge. Ich hatte in 2020 Glück. Ich habe meinem Händler die Dinge genannt, die mir wichtig waren und ich konnte zwischen 3 Tucsons mit gleicher Ausstattung auswählen. Die Unterschiede waren die Lackierungen. Ich habe dann sogar gebeten, das Fahrzeug erst 4 Wochen später zu erhalten, da mir der Termin nach einer Flugreise besser passte. Ich hoffe, dass sich der Markt beruhigt hat, bis ich wieder ein neues Auto suche.

    offroader Das ist Deine Meinung und Du kannst natürlich tun, was Du willst. Bedenke aber, dass die Garantie nach 5 Jahren nicht vorbei sein muss, da Hyundai Garantieverlängerungen anbietet. Wenn die Wartungsarbeiten nicht nach Werksvorschrift ausgeführt worden sind, wird es hier sicher Schwierigkeiten geben.

    ...Er importiert seine Autos aus der Slowakei. Er hat dort extra eine Firme gegründet. Für Hyundai ist es somit auch nicht offensichtlich, dass die Autos exportiert werden. Keine Ahnung was davon der Wahrheit entspricht. Es ist halt nur frustrierend wenn man nicht weiß wann bzw. ob das Auto nach so einer langen Wartezeit überhaupt kommt.

    Spätestens bei der Garantieanmeldung bei Hyundai Deutschland weiß man dort über den Weg des Autos Bescheid und kennt die Wahrheit.

    Du beschuldigst den Falschen. Die BAFA hat sich nur an geltendes Recht gehalten. Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit einfach nicht vorgesehen. Der Ausdruck "Schwachmaten" ist eine Beleidigung. Mit so etwas wäre ich vorsichtig. Du möchtest ja auch nicht, dass jeder Elektroinstallateur so tituliert wird.

    @reflex Natürlich kann das nur eine Regel sein, die alles erfasst. Jeder hat ein anderes Fahrprofil.


    Deine Meinung ist hier eine andere als meine. Du musst eben ggf. mit den Konsequenzen leben. Ob es Deinem Motor schadet, die Werksangaben nicht einzuhalten, wirst Du erst im Rückblick sehen. Ich gehe das Risiko eben nicht ein und halte es für nachhaltiger und auch wirtschaftlicher, die Spielregeln einzuhalten.


    Damit sollte jetzt auch Schluß sein. Alle Meinungen sind ja ausgetauscht.

    Nein, es geht um Nachhaltigkeit und ob die Vorschriften Sinn machen. Oder würdest du die Zündkerzen jede Woche wechseln lassen, wenn Hyundai das vorschreiben würde?

    Die Frage ist absurd. Nachhaltig ist die Erhaltung des Fahrzeugs nicht die eines Verschleißteils. Wenn ein Motor aufgrund nicht ausgetauschter Ersatzteile defekt ist, ist das weder wirtschaftlich noch nachhaltig. Ich sehe hier die Kompetenz eher beim Hersteller als beim Besitzer.

    Der einzige Aspekt für die Diskussion, der von Bedeutung ist, ist die Tatsache, dass der Austausch von Teilen Geld kostet. Wäre dies kostenfrei, würde man nicht darüber sprechen. Man sollte sich vor Augen halten, welchen Wert man in das gesamte Fahrzeug investiert hat. Dann ist die Entscheidung, die Herstellervorgaben einzuhalten, eigentlich ganz leicht, da die Teile nur einen Bruchteil des Wertes ausmachen. Hier würde ich nicht am falschen Ende sparen.