Also meine Beweggründe waren rein profan : es sollte kein Diesel sein , weil es mittlerweile das ein oder andere Fahrverbot in Städten gibt für Diesel , egal mit welcher Plakette. Und ich möchte auf meiner Landkarte keine No-Go-Areas einzeichnen müssen.
Das ist für mich deswegen wichtig, weil ich mir nie ein neues Auto kaufe ( den Wertverlust in den ersten 1-3 Jahren dürfen sich andere ans Bein binden , das „neue“ ist aber bei vernünftiger Pflege ja nicht weg - Hyundai gibt dazu 5 Jahre Garantie ( leider nicht auf alles , auch keine Tiernahrung {Boomerwitz} ).
Denn ich behalte dann das Auto bis es verreckt bzw die Reparaturen in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen mehr stehen - also immer deutlich über 10 Jahre und so 220 tkm plus x .
Anschaffungspreis und möglicher Wiederverkaufswert sind für mich daher absolut zweitrangig. Und bei Gebrauchten waren, wegen der plötzlich weggefallenen Förderung, die Preisunterschiede zwischen Verbrenner und PHEV auch kaum mehr vorhanden, anders als bei Neufahrzeugen.
Und da ich vom Diesel komme , bin ich bei den Spritkosten verwöhnt - und da komme ich im Normalfall tatsächlich mit dem PHEV gut hin - wußte ich aber tatsächlich vorher auch noch nicht so genau - daher auch meine Aufzeichnungen wegen der Fakten ( ich hätte auch gerne günstigeren Strom wie GMH, aber der kommt glaub ich aus Österreich ? Die machen das schlau …wir geben denen Geld wenn wir tagsüber mit Strom und Wind Überkapazitäten haben die weg müssen ( Stichwort Negativer Strompreis ) , pumpen damit das Wasser hoch in ihre Stauseen , die sie dann Nacht ,wenn bei uns Dunkelflaute herrscht gerne in Form von Strom an uns verkaufen. Schlau und tatsächlich so nachlesbar.
Rein Elektro kommt bei mir eher nicht ins Haus wegen fehlender Photovoltaik auf dem Dach - vielleicht mal als 2. Wagen denkbar , aber dann müsste ich ja doch auch noch Kosten für ne Walbox investieren - die ich jetzt nicht brauche. Dann lieber doch ein T-Roc Cabrio, wegen des ähnlich hohen Einstiegs , man wird ja älter 😜
Und da wir in den Urlaub eher immer mit dem Auto fahren - Österreich , Dänemark , Norwegen - habe ich kein Bock mich mit Lademöglichkeiten rumzuschlagen - also auch nicht für das Familienauto.
Versicherungstechnisch ist er zwar deutlich teuerer- aber dafür zahle ich nur 2 ( Zwei ! ) Euro Steuern im Jahr.
Was ich natürlich noch nicht weiß, ob bei Technik aus beiden Welten - Verbrenner und Strom - das Thema Wartung deutlich teurer ist.
Das Lesen dazu habe ich hier aufgegeben , weil die Erfahrungswerte dermaßen auseinander gehen …das ist wie hier, wo jemand gesagt hat, das er nur 20 km elektrisch mit dem PHEV fahren kann.
Und als letztes : Der Umweltgedanke spielte bei der Entscheidung eher keine bis eine untergeordnete Rolle ( Buuuuuuuuuuuh) , fahr ich doch auch noch recht viel Krad BMW 1250 GS Adventure , so 12-15 TKM , und da verballert man in der Regel den Sprit aus Spaß an der Freude - das wäre ja jetzt ziemlich heuchlerisch , wenn ich mir ein Auto wegen des Umweltgedankens kaufen würde.
Aber so hat jeder seine eigene Legende zu „seinem“ Auto - Hauptsache, man ist letztendlich zufrieden und bereut es nicht - wir in der Familie seit nun ca 13 Monaten und 30.000 km keine Sekunde jedenfalls 😀👍